Abstellorte vor und nach Einführung der Sharing-Station
Copyright OpenStreetMap-Mitwirkende
Auf dem Weg durch die Innenstadt fällt es auf: Nur noch selten werden E-Scooter oder E-Bikes mitten auf dem Gehweg geparkt. Seit Anfang Juli letzten Jahres sind dort sogenannte Sharingstationen offiziell in Betrieb. Seitdem können die Fahrzeuge zum Ausleihen auf der Altstadtinsel und am Hauptbahnhof nur noch an festen Stationen geparkt werden.
Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit für Unternehmen und Nutzende hat sich das Stationssystem mittlerweile bewährt. Rund sechs Monate nach Inbetriebnahme zieht Bausenatorin Joanna Hagen daher ein positives Fazit: „Von den Sharingstationen profitieren alle – zu Fuß Gehende werden nicht mehr durch falsch abgestellte E-Scooter behindert, Nutzende finden immer einen geeigneten Abstellort. Die Beschwerden sind drastisch zurückgegangen.“
Der positive Eindruck lässt sich auch mit Fakten stützen. Die Unternehmen haben Daten aller Abstellvorgänge aus 2025 zur Verfügung gestellt. Diese zeigen eindrucksvoll, wie sich das Abstellverhalten nach Einführung der Sharingstationen verändert hat. 97 Prozent der Abstellvorgänge lassen sich den Sharingstationen zuordnen. Daher wird nun die Einführung weiterer Stationen geprüft. +++
