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Veröffentlicht am 11.02.2020

„Piraten und Kaufleute: Neue Forschungen über die Gewalt auf See.“

Letzte Expertenführung im Europäischen Hansemuseums am 15. Februar 2020

Am kommenden Sonnabend gibt Historiker Dr. Gregor Rohmann im Europäischen Hansemuseum zum letzten Mal einen Experteneinblick in die aktuelle Forschung zur Piraterie im Mittelalter und in der Gegenwart.

Als wissenschaftlicher Berater der Sonderausstellung „Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit?“ hinterfragt Dr. Rohmann gängige Vorurteile über Seeräuber. Er zeigt Phänomene hinter den Legenden der Piraten im Spätmittelalter und in der Gegenwart. Vor allem die sogenannte „Piraterie“ zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert ist vielschichtiger als weithin angenommen.

Die von Dr. Rohmann (Goethe-Universität Frankfurt a.M.) dargestellte Forschung zum Thema Gewalt auf See und die verbundenen Anekdoten stellen auch die Figur Störtebekers selbst in Frage. Im Burgkloster, heute Teil des Europäischen Hansemuseums, wurde die Legende um den „Seehelden“ zum ersten Mal vom Mönch Hermann Korner niedergeschrieben. Korner dichtete Störtebeker auch den Vornamen Klaus an.

Die letzte Expertenführung durch „Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit“ findet am Sonnabend, 15. Februar 2020, um 15 Uhr statt und kostet 3,50 Euro zusätzlich zum regulären Eintritt. Anmeldung erwünscht via info@hansemuseum.eu oder unter der Rufnummer (0451) 80 90 990. +++

Quelle: Europäisches Hansemuseum