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Vortrag über Lübecker Gauleiter Hildebrandt

Veröffentlicht am 11.01.2006

Vortrag über Lübecker Gauleiter Hildebrandt

Vortrag über Lübecker Gauleiter Hildebrandt

060016L 2006-01-11

Der Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde lädt am Mittwoch, 25. Januar 2006, im Museum für Natur und Umwelt zu dem Vortrag „Friedrich Hildebrandt (1898 - 1948) - Ein Landarbeiter als Gauleiter und Reichsstatthalter von Mecklenburg in Lübeck“ ein. Referent des Abends ist Dr. Bernd Kasten aus Schwerin. Die Veranstaltung im Naturmuseum, Eingang rechts neben der Freitreppe, Mühlendamm 1 - 3, beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Lübeck gehörte von 1925 bis 1937 zum Gau Mecklenburg-Lübeck. Nach der Machtergreifung 1933 verfügte der zum Reichsstatthalter ernannte mecklenburgische Gauleiter Friedrich Hildebrandt über eine zentrale Machtposition. Erst mit dem Groß-Hamburg-Gesetz kam Lübeck am 1. April 1937 zu Schleswig-Holstein.

Dr. Kasten geht in seinem Vortrag der Frage nach, wer dieser Gauleiter war und wie groß sein Einfluss auf die Geschicke der alten Hansestadt war. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Biographie Friedrich Hildebrandts, der vom Landarbeiter bis zum Reichsstatthalter aufstieg und einer der ganz wenigen Gauleiter war, die von 1925 bis 1945 ihr Amt behaupten konnten. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Bedeutung er für die Lübecker Geschichte hatte. Wann und wie oft griff er von Schwerin aus in das örtliche Geschehen ein? War Lübeck von 1933 bis 1937 noch eine selbständige Stadt oder nur noch eine „mecklenburgische Provinz“?

Bei der Veranstaltung werden Sonderdrucke von Aufsätzen der Zeitschrift des Vereins für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde aus den vergangenen hundert Jahren zur kostenlosen Mitnahme ausgelegt. +++