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Hansestadt startet neue Plakataktion “Sauberes Lübeck”

Veröffentlicht am 19.09.2000

Hansestadt startet neue Plakataktion “Sauberes Lübeck”

Hansestadt startet neue Plakataktion “Sauberes Lübeck”

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Mit einer neuen Plakataktion auf Fahrzeugen der Entsorgungsbetriebe Lübeck will die Hansestadt gezielt für die Aktion “Sauberes Lübeck” werben. Verwendet werden drei verschiedene Motive zu den Themen Gewässerreinhaltung, Sauberkeit der Straßen und Abfalltrennung. Bürgermeister Bernd Saxe stellte die Plakate am Dienstag, 19. September, der Öffentlichkeit vor.

Die von der Hamburger Werbeagentur “Elbedrei” entwickelte Kampagne kombiniert drei verschiedene Bilder mit entsprechenden Slogans.

  • Unter der Abbildung eines Fisches ist zu lesen “Es reicht Lübeck - wir haben die Schnauze voll. Vom Klo bis zur Trave - Wasser ist keine Müllkippe!”
  • Das zweite Plakat zeigt einen auf der Straße liegenden Pappkarton mit Essensresten und einem Fußabdruck. Darunter steht “Mahlzeit Lübeck - und wer ißt den Rest? Schade, unsere Abfallkörbe hätten sich gefreut!”
  • Für die Mülltrennung wirbt ein auf einer Abfalltonne liegende Brautstrauß, der hintersinnig mit folgendem Text versehen ist: “Wir raten allen Lübeckern zur Trennung - für jeden Müll die richtige Tonne”

“Eine Stadt wie Lübeck bietet nicht nur für Touristen und Besucher Lebensqualität, sondern auch und gerade für ihre Bürgerinnen und Bürger”, sagte Bürgermeister Bernd Saxe bei der Präsentation der Werbekampagne. Mit den Plakaten solle klar gemacht werden, daß Lübeck buchstäblich von seiner Attraktivität lebe und alles tun müsse, um diese zu erhalten und zu verbessern.

Der saubere Zustand öffentlicher Straßen und Plätze, die Reinhaltung der Trave und ihrer Nebengewässer sowie der Ostsee, die umwelt- und ressourcenschonende Entsorgung von Abfall und Abwasser spiele dabei eine große Rolle. Daran arbeiteten die Entsorgungsbetriebe Lübeck jeden Tag, rund um die Uhr. “Um diese umfangreichen Aufgaben zu erfüllen, bedarf es aber auch der Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger”, appellierte Saxe an den Gemeinsinn in der Hansestadt.

Saxe verwies auf den im Juli eingerichteten telefonischen Kundendienst der Entsorgungsbetriebe unter der Nummer 122-70 07, der bereits von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werde. Über diese Sauberkeits-Hotline sind speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe zu erreichen. +++