Vorlage - VO/2026/14958  

Betreff: AM Stephan Wisotzki (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, AM Dr. Ulrich Brock (CDU), AM Dan Teschner (FDP): Proaktive Überplanung der Kreuzung Glashüttenweg/Forstmeisterweg/Luisenstraße unter Berücksichtigung realistischer Randbedingungen
Status:öffentlich  
Federführend:Geschäftsstelle der Fraktion BÜ90 DIE GRÜNEN Bearbeiter/-in: Fiorenza, Angela
Beratungsfolge:
Bauausschuss zur Entscheidung
16.03.2026 
47. Sitzung des Bauausschusses      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag


 

Die Verwaltung wird beauftragt den Verkehrsknotenpunkt Glashüttenweg/Forstmeisterweg/Luisenstraße mit den zugehörigen, einbindenden Straßen unter Berücksichtigung aller erwartbaren Bedarfe bei Vollauslastung des Gewerbegebietes (bspw. Verkehrszunahme aus Logistikzentrum, Fahrzeugaufbereiter, zukünftige Nutzung Gabler Gelände etc.) zu überplanen. Dabei sind insbesondere der bessere Schutz des Radverkehrs (Radweg Richtung Karlshof läuft momentan mitten in der Kreuzung aus), der Schulwege und der Schallschutz in der Luisenstre (bspw. durch Tempo 30) zu berücksichtigen.

 

Weiterhin ist eine Lösung für den Schutz der angrenzenden Wohngebiete vor Schwerlast- und Ausweichverkehr vorzuschlagen (bspw. Durchfahrtsverbote für LKW an den relevanten Stellen).

 


 


Begründung

 

 

In der Antwort zu Frage nach der prognostizierten Verkehrsentwicklung im Glashüttenweg und am Knotenpunkt Glashüttenweg/Forstmeisterweg/Luisenstraße (VO/2025/14027-01) wird eine rein reaktive Berücksichtigung der Verkehrsentwicklung am Knotenpunkt geschildert. (Antwort zu 4. )

Das würde NACH der absehbaren Verkehrszunahme eine entsprechende Planungsphase etc. bedeuten, statt die Situation rechtzeitig zu entschärfen. Wir müssen hier nicht warten, bis "drei gleichartige Unfälle" passieren.

 

Weiterhin wird unter 2. und 3. angegeben, dass keine weiteren Entwicklungen aus anderen laufenden oder zu erwartenden Ansiedlungen bei der Prognose der Verkehre Berücksichtigung gefunden haben. Neben den dort/in der Frage genannten betrifft das weiterhin den aktuell hochlaufenden Fahrzeugaufbereiter sowie die abzusehende, neue Nutzung des Gabler Geländes.

 

Insofern ist eine proaktive Überplanung der Situation erforderlich.

 


 


Anlagen