Auszug - aktueller Sachstand Housing first  

26. Sitzung des Ausschusses für Soziales
TOP: Ö 3.3
Gremium: Ausschuss für Soziales Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 02.12.2025 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:00 - 17:49 Anlass: Sitzung
Raum: Großer Sitzungssaal (Haus Trave 7.OG)
Ort: Verwaltungszentrum Mühlentor
 
Wortprotokoll

Herr Ulrich von der DNNO teilt an Hand einer PowerPoint Präsentation den Stand bei

„Housing first“ mit.

 

17:01 Uhr Herr Olsen verlässt die Sitzung

17:04 Uhr Herr Olsen nimmt an der Sitzung wieder teil.

17:06 Uhr Frau Steinrücke verlässt die Sitzung.

17:08 Uhr Frau Steinrücke nimmt an der Sitzung wieder teil.

 

Frau Szygula hat sich sehr über die Präsentation gefreut. Sie möchte gerne wissen, ob ein Suchtproblem zum Ausschluss an der Teilnahme an „Housing first“ führen kann, auch wenn sich die Personen an Absprachen halten.

 

Herr Ulrich beantwortet dies damit, dass die meisten Klienten aus dem Bereich der Sucht kommen, die sich beim „Housing first“ melden.

 

Frau Szygula fragt, ob es den Menschen egal ist, ob es ein eigener Mietvertrag oder ein Untermietvertrag ist.

 

Herr Ulrich antwortet, dass dies bei akuter Wohnungsnot nicht entscheiden ist. Es gibt aber auch Klienten, die einen eigenen Mietvertrag erhalten.

 

Frau Steinrücke teilt mit, dass ein eigener Mietvertrag nicht so wichtig ist, wie Wohnraum zu haben. Nach drei Jahren können die Mieter dann auch deutlich sagen, ob sie einen eigenen Mietvertrag haben möchten oder im Untermietvertrag bleiben.

 

Herr Müller-Lornsen bedankt sich für den Vortrag und freut sich, dass es so etwas in Lübeck gibt. Er würde gerne wissen, was man aus der Politik machen kann, damit die Mietkosten auch schnellstmöglich übernommen werden.

 

Frau Claus teilt mit, dass es schnell geht in der Grundsicherung, da die Versorgung mit Wohnraum die höchste Priorität habe und somit vorgezogen werde.

Insgesamt werden bei „Housing first“ 10 Wohnungen in drei Jahren vermittelt.

 

Frau Siegenbrink teilt mit, dass es auch schon in anderen Städten solche Projekte gibt.

 

Frau Dr. Schleker bedankt sich und teilt mit, dass die DNNO durch ihre anderen Standorte schon Erfahrungen hat und kein ganz neues Konzept aufbereiten musste. Des Weiteren möchte sie gerne wissen, wie es nach den 3 Jahren aussieht, ob die Mieter dann wieder aus den Wohnungen raus müssen und wie das Alter der Mieter ist.

 

Herr Ulrich teilt mit, dass das Alter der Mieter recht breit gefächert ist. Die jungen Erwachsenen werden nicht im „Housing first“ aufgenommen, da es für sie ein anderes breites Hilfespektrum gibt.

Das Alter der Mieter wird zwischen 40-65 Jahre sein.

Wenn die drei Jahre vorbei sind, dann dürfen die Mieter natürlich in den Wohnungen bleiben, da es sich um ganz normale Mietverträge handelt.

 

Die Vorsitzende bedankt sich.

 

Der Ausschuss nimmt Kenntnis.

 


 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich 2025-12-02 DNNO-PPP Housing first (913 KB)