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Veröffentlicht am 10.10.2019

Städtische Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert.

Podiumsdiskussion am 23. Oktober 2019 im Europäischen Hansemuseum

 

Der letzte Hansetag jährt sich zum 350. Mal. Aus diesem Anlass lädt das Europäische  Hansemuseum am 23. Oktober 2019, um 19 Uhr die Bürgermeister der 1669 am letzten Hansetag teilnehmenden Städte ein, über Netzwerke in Gegenwart und Zukunft zu sprechen. Die Podiumsdiskussion findet statt im Beichthaus  - um vorherige Anmeldung unter der Rufnummer (0451) 80 90 990 oder per E-Mail an invitation@hansemuseum.eu wird gebeten.

 

Netzwerke der Städte helfen, Bürgerbeteiligung und Wohlstand zu formen. Die Hanse ist, nach Städtebünden in der griechischen Antike, eines der ersten Beispiele für die Vorteile eines solchen progressiven Netzwerks. 350 Jahre nach dem letzten Hansetag 1669 blickt das Europäische Hansemuseum auf die Städtekooperationen in der Gegenwart und Zukunft: Was ist die Vision unserer Bürgermeister für die Netzwerke urbaner Zentren?

 

Heute leben über 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten – mit steigender Tendenz. In ihrer Glokalität können Städte eine positive Entwicklung der Weltgesellschaft insgesamt mitgestalten. Demokratie, Gesundheit, Sicherheit, Klimaschutz, Infrastruktur, Wachstum, Wissensaustausch, Bildung und Kultur sind Themen, die globale Städtenetzwerke heute schon als gemeinsame Aufgaben auch nach dem Vorbild der Hanse angenommen haben. Der Politologe Benjamin Barber stellt in seinem Buch „If Mayors Ruled the World“ vor diesem Hintergrund vernetzte Kommunen als eine Alternative auf die Grenzen des Nationalstaates heraus.

 

Wie eine solche vernetzte Zukunft aussehen könnte, ist das Thema der Podiumsdiskussion mit Bürgermeistern, Historikerinnen und Historikern. Entscheidend sind das Potential und die Richtungen kommunaler Zusammenarbeit im 21. Jahrhundert. Publizistin Dr. Liane Bednarz moderiert die Veranstaltung mit dem Lübecker Bürgermeister Jan Lindenau, dem Oberbürgermeister Osnabrücks, Wolfgang Griesert und dem Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Ulrich Markurth. Als Einführung sprechen die Archivleiter Dr. Elmshäuser (Bremen) und Dr. Schütz (Hildesheim) über historische Perspektiven auf das aktuelle Thema.+++

Quelle Europäisches Hansemuseum