Radschnellweg

Radroute Plus in der Ratzeburger Allee

Die Ratzeburger Allee wird zum ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins: Auf rund 2,4 Kilometern vom Norden ab der Einmündung Stresemannstraße bis zur Stadtweide wird zukünftig eine Radverkehrsinfrastruktur nach höchsten Qualitätsstandards entstehen.

Die gesamte Baumaßnahme mit einer Ausbau-Strecke von insgesamt rund 2,4 Kilometern wird in vier Bauphasen unterteilt und voraussichtlich 2028 fertiggestellt. Seit 04. August 2025 wird am Bauabschnitt 1, seit 23. März 2026 an Bauabschnitt 2 gearbeitet.

Im Zuge der Maßnahme plant die Hansestadt Lübeck die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn sowie der Lichtsignalanlagen und der Straßenbeleuchtung. Hinzu kommt der Umbau sämtlicher Einmündungsbereiche und Bushaltestellen. Die Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge ist weiterhin sichergestellt.

Die Bauabschnitte

Bauabschnitt 1 | August 2025 - voraussichtlich September 2026

Im ersten Bauabschnitt wird bereits seit August 2025 gebaut. Anfang Juni erfolgte die Fertigstellung der Fahrbahn- und Radwegseite stadtauswärts. Anschließend daran wurden die Bautätigkeiten auf die stadteinwärtsführende Seite verlegt. Hier wird bis voraussichtlich Ende September 2026 gebaut. 

Seit 9. März 2026 gilt eine Einbahnstraßenregelung stadtauswärts. Sie beginnt hinter der Stresemannstraße und endet am Mönkhofer Weg. Beide Zufahrten sind weiterhin erreichbar. Bis voraussichtlich Ende September bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen und erfolgt in Abstimmung mit dem Rettungsdienst aufgrund von notwendigen Rettungswegen zum UKSH weiterhin stadtauswärts. Für das Asphaltieren der obersten Deckschicht wird zum Ende der Arbeiten voraussichtlich eine kurzzeitige Vollsperrung erforderlich.

Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Am Brink wurde eine mobile Fußgängerampel aufgestellt, um eine kürzere Querung zu ermöglichen. Die Zufahrt des Brinks bleibt während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.

Eingeschränkte Anfahrt zum Standesamt

Aufgrund der halbseitigen Sperrung der Straße Ratzeburger Allee im Zuge der Baumaßnahme zum Radschnellweg ist eine Zufahrt zum Standesamt mit dem Auto nur in stadtauswärtiger Fahrtrichtung möglich. Besucher:innen des Standesamtes sowie Hochzeitsgesellschaften sollten daher für Ihre Anfahrt entsprechend mehr Zeit einplanen und die Umleitung über den Mühlentorplatz nutzen.

Umleitung des Busverkehrs (stadteinwärts)

Die Buslinien 4, 6 und 8 werden stadteinwärts über die Umleitung St.-Jürgen-Ring und Kronsforder Allee zum Mühlentorteller geleitet. Die Haltestellen Stresemannstraße (stadteinwärts) sowie Wasserkunst (stadteinwärts) werden nicht bedient.

Umleitung für Radfahrende

Der Durchgang für Fußgänger:innen kann uneingeschränkt über den Gehweg auf der westlichen Seite erfolgen. Auf der östlichen Seite kann der Gehweg von  Richtung Süden aus bis zur Hohelandstraße genutzt werden. Von dort Richtung Norden steht der Gehweg auf der westlichen Seite zur Verfügung, oder die Alternative über die Hohelandstraße. Über beide Varianten lässt sich der Brink erreichen. Der Radverkehr wird auf dem bereits freigegebenen Abschnitt des Radschnellwegs (stadtauswärts) im Zweirichtungsverkehr bis zur Stresemannstraße geführt.

Umleitung für den Kfz-Verkehr

Der Kfz-Verkehr wird über die großräumige Umleitung Blankenseer Straße / B207 oder über kleinräumig über den St.-Jürgen-Ring geführt. Die Umleitungen sind ausgeschildert und zusätzlich den nachfolgenden Karten entnehmbar.

Bauabschnitt 2 | 23. März 2026 bis voraussichtlich Oktober 2026

Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Kahlhorststraße und Weinbergstraße starten am 23.03.2026. Zunächst wird auf der stadteinwärts führenden Seite ab Höhe Weinbergstraße gebaut. Nach deren Fertigstellung werden die Arbeiten ab Mitte Juli bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 im zweiten Teilabschnitt ab Kahlhorststraße auf der gegenüberliegenden Seite in Fahrtrichtung stadtauswärts fortgeführt.

Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin in beide Richtungen geführt, wobei jeweils eine Fahrspur pro Richtung erhalten bleibt. Zufahrten zu den Tiefgaragen und Nebenstraßen bleiben bis auf kurzzeitige Sperrungen grundsätzlich erreichbar. Fußgänger:innen können weiterhin die Gehwege nutzen.

Die Haltestelle Amselweg stadteinwärts muss wegen der Baumaßnahme aufgehoben werden. Die Haltestelle Weinbergstraße (stadteinwärts) wurde ab dem 23.03.2026 um ca. 80 Meter entgegen der Fahrtrichtung verlegt.

Umleitung für den Radverkehr

Der Radweg wird auf der jeweils betroffenen Seite voll gesperrt – entsprechende Umleitungen für den Radverkehr werden ausgeschildert und sind der nachfolgenden Karte zu entnehmen.