Einzelhandel
Szenario 2 : CITTI ist die neue City
Einzelhandel: Szenario 2
- Die Lübecker Innenstadt verliert ihre gesetzlich vorgesehene oberzentrale Versorgungsfunktion
- Rückläufiger stationärer Handel und Dienstleistungssektor in der Innenstadt
- Die abnehmende Einzelhandelsvielfalt geht einher mit einem Verlust an Aufenthaltsqualität und der Attraktivität des öffentlichen Raumes in der Innenstadt
- Zunehmender Gebäudeleerstand in der Innenstadt
- Polarisierte Räume: Einkaufen in Randlagen, Wohnen, Arbeiten & Tourismus in der Innenstadt
- Großflächige Einkaufszentren CITTI und LUV in Randlage mit dichter ÖPNV-Anbindung und kostenlosen Parkflächen
- Das private Auto spielt weiterhin eine wichtige Rolle und prägt den Handel
- Innenstadt: Abriss leerstehender großformatiger Gebäude und Umnutzung für mehr Parkplätze und mehr Grün
- Umfunktionierung großer Verkaufsflächen für Wohn- und Freizeitnutzungen
Kommentare und Bewertungen (6)
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Durch Verlagerung nach Außen steigt die Verkehrsbelastung. Die Innenstadt soll mit klugen (Verkehrs-)Konzepten gefördert werden.
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Nicht die Innenstadt hat eine„gesetzlich vorgesehene Versorgungsfunktion“, sondern raumordnerisch GANZ Lübeck. Diese Funktion erfordert aber eine gute Erreichbarkeit für alle. Widerspruch zur Planung.
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Warum besuchen die Lübecker Citti? Weil es immer noch günstiger ist mit dem Auto zu fahren und das Parken kostenlos ist. Unsere Altstadt ist attraktiver - nur das Hinkommen nicht.
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Wer zahlt mir ein Auto, wenn ich zum Einkaufen zu Citti muss? Das sind ausgelagerte Kosten!
Eine gute, fußläufig erreichbare Nahversorgung brauchen wir in allen Stadtteilen. -
Es gibt kaum Unattraktiveres als diese grässlichen Einheitsbrei-Einkaufszentren, ein längst überholtes Konzept. Wir sollten alle unseren Teil dafür tun, dass die Innenstadt wieder attraktiver wird.
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Dieses Szenario bedeutete den Tod der Innenstadt, Leerstand und Verwahrlosung.