Antrag der FREIE WÄHLER & GAL Fraktion - VO/2018/06749
Grunddaten
- Betreff:
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FREIE WÄHLER & GAL: Planungsmittel für eine ebenerdige Querung des St.-Jürgen-Rings
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag der FREIE WÄHLER & GAL Fraktion
- Federführend:
- Geschäftsstelle der FREIE WÄHLER & GAL Fraktion
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck
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zur Entscheidung
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Nov 29, 2018
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Der Fußgänger- und Radfahrertunnel unter dem St.-Jürgen-Ring im Zuge des Mönkhofer Weges stammt planerisch und baulich aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. 20 Stufen, unterteilt durch zwei Absätze, führen in den Tunnel. Neben der breiten Treppe sind zwei Rampen für Fahrräder, Kinderwagen oder andere Fahrzeuge angebracht. Zwischen den Rampen liegen 38cm breite Stufen. Das Gefälle der Rampen beträgt 48% bzw. 28°.
Der Tunnel mag den Zielen der damaligen Verkehrsplanung entsprochen haben. Heutigen Vorstellungen einer barrierefreien Straßenquerung entspricht er nicht. Gehbehinderte Menschen und Menschen mit Rollator oder Fahrrädern mit Anhänger können den Tunnel nicht benutzen. Erwachsene mit Kinder-, Einkaufswagen oder Rollkoffern haben starke Probleme. Kinder haben Schwierigkeiten, ihr Fahrrad die steile Rampe rauf oder runter zu bringen.
Das Tunnelproblem ist bereits vor Jahren von Anwohnern in die St.-Jürgen-Runde getragen worden. Im Mai 2012 sammelte die St.-Jürgen-Runde am Tunnel Unterschriften für eine ebenerdige Querung. Innerhalb von 4 Stunden kamen 360 Unterschriften zusammen. Die meisten Menschen benutzen den Tunnel auf ihrem Hin- und Rückweg. Einige haben nicht unterschrieben. An einem Tag wird der Tunnel also über 1000mal durchquert. In der Bauverwaltung gab es damals Überlegungen, den Tunnelzugang flacher zu gestalten, doch der notwendige Platz war nicht vorhanden.
Im Juni 2018 berichtete unsere Bausenatorin Frau Hagen in der St.-Jürgen-Runde, dass eine Bedarfsampel über den St.-Jürgen-Ring von der Straßenverkehrsbehörde und vom Arbeitskreis für Verkehr überprüft worden sei. Eine Überstauung an den großen Kreuzungen werde nicht erwartet. Das Problem seien die Kosten.
