Veröffentlicht am 10.09.2026
Warntag 2026
Feuerwehr Lübeck stellt Notfallinformationspunkte in den Mittelpunkt
Der bundesweite Warntag am 10. September 2026 steht in Lübeck in diesem Jahr besonders im Zeichen der Notfallinformationspunkte. Die Feuerwehr Lübeck macht dabei auf eine wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung im Falle eines länger andauernden Stromausfalls aufmerksam: Alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr Lübeck können als Notfallinformationspunkte dienen.
Ein Stromausfall kann weitreichende Folgen haben. Neben dem Ausfall von Licht und Heizung können unter anderem Mobilfunk, Internet, Telefonie oder elektronische Bezahlsysteme beeinträchtigt sein. Für Bürger: stellt sich dann schnell die Frage: Wo bekomme ich Informationen und wie kann ich im Notfall Hilfe anfordern?
Hier kommen die Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehren ins Spiel. Bei einem flächendeckenden oder länger andauernden Stromausfall können sie als Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen. Bürger:innen können sich dort über die aktuelle Lage informieren und im Bedarfsfall Hilfe erhalten beziehungsweise einen Notruf absetzen lassen.
„Unsere Freiwilligen Feuerwehren sind fest in den Stadtteilen verwurzelt. Die Gerätehäuser sind deshalb im Krisenfall wichtige Anlaufstellen für die Bevölkerung. Mit den Notfallinformationspunkten schaffen wir ein zusätzliches Netz, das auch dann funktioniert, wenn die üblichen Kommunikationswege nicht mehr oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen“, erklärt Feuerwehrchef Thomas Köstler.
Der Warntag soll deshalb nicht nur dazu dienen, die verschiedenen Warnmittel in Deutschland zu testen. Er bietet auch die Gelegenheit, sich persönlich mit dem Thema Vorsorge und Verhalten im Krisenfall auseinanderzusetzen. Die Feuerwehr Lübeck empfiehlt den Bürgeri:nnen, sich bereits im Vorfeld darüber zu informieren, wo sich der nächstgelegene Notfallinformationspunkt befindet.
„Katastrophenschutz beginnt nicht erst, wenn etwas passiert. Jeder kann einen Beitrag leisten, indem er sich vorbereitet und weiß, wohin er sich im Ernstfall wenden kann. Unsere Gerätehäuser sind dabei ein wichtiger Baustein in der Sicherheitsstruktur der Stadt“, sagt Christian Kröger vom Stadtfeuerwehrverband.
Warntag als wichtiger Praxistest
Am Warntag werden bundesweit unterschiedliche Warnmittel erprobt. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps, Cell Broadcast, Sirenen und weitere Informationswege. Die Feuerwehr Lübeck nutzt den Aktionstag gleichzeitig, um die Bevölkerung für die persönliche Vorsorge und die Bedeutung der Notfallinformationspunkte zu sensibilisieren.
Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung daher, den Warntag zum Anlass zu nehmen, sich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:
- Wo befindet sich das nächstgelegene Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr?
- Wie verhalte ich mich bei einem länger andauernden Stromausfall?
- Wie kann ich mich informieren, wenn Internet und Mobilfunk nicht verfügbar sind?
- Wie kann ich im Notfall Hilfe anfordern?
- Welche wichtigen Informationen und Notfallvorräte sollte ich zu Hause vorhalten?
- Habe ich die Warn-App NINA bereits auf dem Smartphone installiert?
Weitere Informationen zum Thema befinden sich auf der Internetseite: http://www.luebeck.de/notfallinfopunkte
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