ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage öffentlich - 20/0307

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

  1. Der Jahresabschluss des Kurbetriebes Travemünde für das

Wirtschaftsjahr 2025 wird gemäß Anlage festgestellt:

 

Es betragen

die Bilanzsumme 13.727.494,47 EUR

die Erträge 5.232.234,57 EUR

die Aufwendungen 7.130.367,35 EUR

der Jahresverlust -1.898.132,78 EUR

 

  1. Der ausgewiesene Jahresverlust in Höhe von 1.898.132,78 EUR

ist aus dem Haushalt der Hansestadt Lübeck auszugleichen.

 

Auf den im Wirtschaftsplan 2025 geplanten Verlust wurden

unterjährig von der Hansestadt Lübeck Abschlagszahlungen in

Höhe von 2.000.000,00 EUR geleistet.

 

Der sich ergebene Differenzbetrag (Überschuss) in Höhe von

101.867,22 EUR ist dem städtischen Haushalt zu erstatten.

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Begründung:

Der Jahresabschluss und der Lagebricht der Werkleitung für das Geschäftsjahr 2025 wurden von dem Landesrechnungshof beauftragten Wirtschaftsprüfungsunternehmen geprüft und ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

 

Die Schlussbesprechung mit der Werkleitung, dem Wirtschaftsprüfer und den Vertretern der Hansestadt Lübeck fand am 30.06.2026 beim Kurbetrieb Travemünde statt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Vorschlag der Werkleitung über die Verwendung des Jahresergebnisses wurden geprüft. Die Prüfungsergebnisse wurden zur Kenntnis genommen. Einwände gegen den Bericht des Wirtschaftsprüfers wurden nicht erhoben.

 

Der von der Werkleitung aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht wurden gebilligt.

 

Ergänzende Erläuterung:

Die geplante Verlustzuweisung laut Wirtschaftsplan 2025 beträgt 2.000 T€, gemäß Jahresabschluss hat sich ein besseres Ergebnis sowie ein daraus resultierender Rückzahlungsbetrag aus der Verlustzuweisung der HL von 102 T€ ergeben. Die Höhe des Rückzahlungsbetrages fällt im direkten Vergleich zum Vorjahresergebnis u. a. aus folgenden Hintergründen jedoch niedriger aus:

 

  •           Im Wirtschaftsplan 2025 wurden erforderliche Erhöhungen der Aufwendungen für Bauunterhaltung und Personal berücksichtigt und im Geschäftsjahr auch tatsächlich erforderlich.

 

  •           Ergänzend wurden nach dem Ergebnis aus der Umsatzsteuerprüfung des Finanzamtes Ende 2024 und der Rückzahlung der Steuerschuld für die Jahre 2018 bis 2021 an das Finanzamt zu Anfang 2025 für die Jahre 2022 bis 2025 per 31.12.2025 Steuerrückstellungen in Höhe von 130 T€ gebucht, sowie eine Rückstellung für noch ausstehende Grundsteuerbescheide i H v. 5 T€ gebildet.

 


Eigenkapitalausstattung

Stammkapital lt. Satzung 2.550 TEUR

Rücklage "übertragene Grundstücke" 3.569 TEUR

Rücklage "zweckgebunden" 1.421 TEUR

Rücklage "freie / allgemeine" 143 TEUR

Bilanzverlust  -1.898 TEUR

Sonderposten "Zuschuss Promenade" 3.161 TEUR

Eigenkapital inkl. Sonderposten 2025 8.946 TEUR

 

Bilanzsumme 2025  13.727 TEUR

 

Daraus ergibt sich eine

Eigenkapitalquote incl. Sonderposten von 65,17 %

Eigenkapitalquote ohne Sonderposten von 42,14 %

 

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Anlagen

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