Antrag eines Ausschussmitgliedes - 20/0421
Grunddaten
- Betreff:
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Dringlichkeitsantrag AM Rohlf: Pilotprojekte gegen illegale Müllentsorgung
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag eines Ausschussmitgliedes
- Federführend:
- CDU-Bürgerschaftsfraktion
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Werkausschuss EBL
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zur Entscheidung
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Aug 20, 2026
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Sep 10, 2026
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Beschlussvorschlag
Der Werkausschuss Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) beauftragt die Werkleitung, kurzfristig Kontakt mit der Stadtreinigung Hamburg aufzunehmen, um deren Erfahrungen und Best Practices bezüglich der dortigen Ermittlungsgruppe („Waste-Watcher“) auszuwerten. Auf dieser Basis erarbeitet die EBL ein Konzept für ein zweijähriges Pilotprojekt zur Einführung einer spezialisierten Ermittlungsgruppe in Lübeck, die Müll-Hotspots im Stadtgebiet gezielt kontrolliert und Verursacher illegaler Ablagerungen systematisch ermittelt. Nach zwölf Monaten legt die Werkleitung dem Ausschuss einen ersten Zwischenbericht über die Entwicklung der Müllmengen und die Ermittlungserfolge vor.
Begründung: Wilde Müllkippen an Containerstellplätzen, im öffentlichen Straßenraum und in den Quartieren unserer Stadt stellen ein zunehmendes Ärgernis dar. Wie Erfolge aus anderen Städten zeigen, kann das Konzept spezialisierter Mülldetektive diesem Trend sehr wirkungsvoll entgegenwirken.
Illegale Müllablagerungen sind nicht nur ein ökologisches Problem und eine optische Beeinträchtigung des Stadtbildes, sondern vor allem eine Frage der Gebührengerechtigkeit. Da sich die EBL aus Gebühren finanziert, belasten die zusätzlichen Kosten für Sonderfahrten und die Beseitigung wilden Mülls am Ende direkt die ehrlichen Lübecker Gebührenzahler
