Anfrage eines Bürgerschaftsmitgliedes - VO/2019/08283
Grunddaten
- Betreff:
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Anfrage des Ausschussmitglieds Sascha Wienck (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN - DIE PARTEI) - Einführung einer Anwohner-Bewohnerplakette u. einer Gäste-Touristenvignette in Travemünde ab 2025
- Status:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage eines Bürgerschaftsmitgliedes
- Federführend:
- Bürgerschaftsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Bauausschuss
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zur Kenntnisnahme
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Nov 4, 2019
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Beschlussvorschlag
Um in Zukunft einen Verkehrskollaps in Travemünde zu vermeiden, sollte eine Bewohnerplakette und eine Gäste-Touristenvignette eingeführt werden.
Aus diesem Grund wird um schriftliche Beantwortung folgender Fragen gebeten:
- Besteht die Möglichkeit einer Einführung einer Bewohnerplakette und einer Gäste-Touristenvignette für Travemünde? Wenn ja, warum wurden diese bisher noch nicht als Möglichkeit in Angriff genommen.
Welche Schritte wären für die Realisierung notwendig?
Bis März 2020 werden etwa 2500 LKW-Ladungen durch Travemünde gefahren. Die Prognose ist weitaus höher: 500 LKWs pro Monat seien grundsätzlich keine große Belastung bei einer gleichmäßigen Verteilung.
Einen Engpass bilden sowohl die stark frequentierte Zufahrt über die Bundesstraße 75 in den Gneversdorfer Weg, als auch die Abbiegung an der Torstraße beim Rewe-Markt.
Die Kreuzung Gneversdorfer Weg/Mooredder ist bereits jetzt an der Leistungsgrenze.
Die derzeitige Taktung der Zugverbindung aus Lübeck liegt bei einer Stunde. Wenn aber jede halbe Stunde ein Zug nach Travemünde kommen würde, sind die Schranken bis zu 20 Min die Stunde unten!
Die Hansestadt Lübeck muss eine südliche Erschließung als Maßnahme in das Mobilitätskonzept Travemünde aufnehmen, eine zweite Zufahrt nach Travemünde, die notwendige zusätzliche Süderschließung entlang der vorhandenen Bahnlinie.
Neu hinzu kommt die neue Teutendorfer Siedlung mit hohem Verkehrsaufkommen über die Straße Dreilingsberg. Auch die intensive Lückenbebauung im südwestlichen Travemünde und ein Großprojekt Ostseestraße erzeugen immer mehr Verkehr. Die Priwallfähren könnten ebenfalls sehr gut über eine südliche Zufahrt angefahren werden.
