14.07.2025 - 4.4 Sammlungszentrum für die LÜBECKER MUSEEN
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.4
- Datum:
- Mo., 14.07.2025
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Bericht öffentlich
- Federführend:
- 4.041.7 - Lübecker Museen
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Hr. Dr. von Stockhausen stellt die Notwendigkeit eines Sammlungszentrums dar. Ziele seien unter anderem die Bewahrung des Kulturerbes, die Werterhaltung des Anlagevermögens und die Gewährleistung der Zugänglichkeit des Kulturerbes.
AM Dr. Junghans betont die Relevanz des Vorhabens, wünscht Zwischenberichte und regt an, eine modulare Erweiterung der Räumlichkeiten sowie eine interkommunale Zusammenarbeit mitzudenken. Fr. Senatorin Frank weist auf die begrenzte Grundstücksfläche in Eichholz hin. AM Petereit und Hr. Dr. von Stockhausen sprechen zum Zeitplan. AM Stolzenberg weist auf die Möglichkeit der Nutzung von Bestandsgebäuden als Depot hin und erachtet eine Entwicklungsfähigkeit des Standortes und des Objektes als wichtig. Ferner erbittet AM Stolzenberg Transparenz im Hinblick auf mögliche Standorte und die Einbindung der Politik.
AM Kerlin verlässt die Sitzung um 17:45 Uhr.
Hr. von Stockhausen spricht sich aus Kostengründen für einen Neubau aus und befürwortet eine modulare Bauweise grundsätzlich. Fr. Senatorin Frank spricht zu weiteren Räumlichkeiten des Fachbereichs sowie zur Grundstückssuche und Finanzierung im Zusammenhang mit der Größe des Vorhabens.
AM Hansen nimmt ab 17:50 Uhr an der Sitzung teil.
AM Wegner regt an, aus Sicherheitsgründen nicht den gesamten Kunstbesitz an einem Ort zu lagern und Mittel im Rahmen des Kulturgutschutzes zu akquirieren. Eine umfassende Diskussion im Ausschuss halte er nicht für notwendig.
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
Beschluss:
Aufgrund der prekären Situation der musealen Sammlungsdepots (u.a. unzureichende Lagerkapazität, Lufthygiene, Klimastabilität, Brandschutz- und Diebstahlsicherheit) besteht für einige Sammlungsbestände eine akute Gefährdung bis hin zu drohendem Verlust. Aus diesem Grund ist für die Sammlungen der LÜBECKER MUSEEN dringend die Frage einer zukünftigen dauerhaften Lagerung zu klären, die konservatorischen Standardanforderungen gerecht wird und eine deutliche Verbesserung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit darstellt. Forciert wird der Handlungsbedarf durch die mittelfristig anstehenden Sanierungsmaßnahmen in einigen Museen, die eine kostspielige Auslagerung von Sammlungsbeständen aus den aktuell als Depot genutzten Flächen notwendig machen.
