11.02.2021 - 9.5.3 SPD, CDU und FW&GAL: Änderungsantrag zu "Durchf...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9.5.3
- Gremium:
- Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck
- Datum:
- Do., 11.02.2021
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Interfraktioneller Antrag
- Federführend:
- SPD-Bürgerschaftsfraktion
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Beschluss (in ergänzter Fassung – fett/kursiv):
Die Bürgerschaft möge beschließen:
- Der Bürgermeister wird beauftragt, in Lübeck eine repräsentative Meinungsumfrage zu der von der Landesregierung Schleswig-Holstein beabsichtigten Entsorgung von freigemessenen Abfällen aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel auf der Deponie Niemark durchzuführen bzw. in Auftrag zu geben.
- Die Methodik und Umsetzung der Umfrage ist so zu gestalten, dass sie die Kriterien der Repräsentativität und Objektivität gewährleistet.
- Die an der repräsentativen Umfrage teilnehmenden Personen sollen über den Sachverhalt möglichst objektiv informiert werden. Dabei sind die für die Hansestadt Lübeck und ihre Bürger:innen positiven und negativen Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen.
Diese Informationen sollen in geeigneter Weise allen Lübecker:innen zur Verfügung gestellt werden.
- Zentral in der Umfrage soll folgende Fragestellung beantwortet werden:
Wie stehen die Lübecker:innen dazu, dass „freigemessene“ Abfälle aus dem Abbruch von Kernkraftwerken, welche nur eingeschränkt für eine Deponierung freigegeben sind, auf der Mülldeponie der Hansestadt Lübeck dauerhaft gelagert werden sollen?
- Die städtische Gesellschaft „EBL“ ist weder mit der Federführung noch mit koordinierenden Aufgaben bei der Umfrage zu beauftragen.
Die Vorlage VO/2021/09628 wird abgelehnt.
