08.06.2026 - 5.2 DENKMAL Lübeck: Kampagne der Hansestadt anlässl...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Datum:
- Mo., 08.06.2026
- Status:
- gemischt (Sitzungsgeld freigegeben)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage öffentlich
- Federführend:
- 5.610 - Stadtplanung und Bauordnung
- Beschluss:
- ungeändert empfohlen
Wortprotokoll
Der Vorsitzende übernimmt eine Einführung ins Thema. Er fragt die als Vertreterin der LTM im Ausschuss anwesende Fr. Lenz zu dem im Antrag ausgewiesenen Eigenanteil von 10 Prozent, der im Widerspruch zu der an anderer Stelle im Beschlussantrag getroffenen Aussage einer vollständigen Finanzierung des Projekts durch Drittmittel stehe.
Fr. Lenz von der LTM bestätigt den genannten Eigenanteil der Stadt. Auf Nachfrage von AM Tac stellt sie klar, dass es sich dabei um keine „zusätzliche Belastung“ des Haushaltes der Hansestadt Lübeck handele.
Zur Vorlage sprechen AM Pott, AM Bieler-Seelhoff, erneut AM Bieler-Seelhoff, AM Kreft, AM Burakowski, erneut AM Pott, AM Tac und erneut AM Burakowski.
Die Fragen von AM Bieler-Seelhoff zur Nachhaltigkeit beantwortet Fr. Lenz mit dem Hinweis auf die Schaffung wichtiger Erfahrungswerte in der Kooperation der Beteiligten und der geplanten Verstetigung vieler Bildungsangebote und digitaler Angebote.
AM Kreft wirbt für Zustimmung zur Empfehlung der Beschlussfassung an die Bürgerschaft. Seine Frage nach den zur Verfügung stehenden Optionen für den Fall, dass nicht genügend Drittmittel eingeworben können, beantwortet Fr. Senatorin Frank mit dem Hinweis, dass zu dem im FB 5 eingeplanten Eigenanteil auch Eigenmittel der LTM sowie der im FB 4 bei der Kampagne mitwirkenden Abteilungen dazugerechnet werden könnten. Notfalls müssten andere Drittmittelgeber angesprochen werden oder das Programm reduziert werden. Ggf. käme man dann mit einem neuen Finanzierungsvorschlag wieder auf die Politik zu.
Zu AM Burakoswkis Frage nach dem Einbezug von Schulen in- und außerhalb der Altstadtberichtet Fr. Lenz über erste Vorgespräche mit dem Bereich Schule und Sport: Sie gehe davon aus, dass die Kampagne ein gesamtstädtisches Thema sei. Fr. Senatorin Frank weist darauf hin, dass der Bereich Schule und Sport keinen Einfluss darauf hat, welche Schulen welche Angebote der Kulturellen Bildung annehmen. Aber wenn das Programm inhaltlich und didaktisch gut vorbereitet sei, gäbe es hier erfahrungsgemäß gute Erfolgschancen.
AM Potts Frage nach der Weiternutzung von Mobiliar aus dem Projekt „Übergangsweise“ oder ggf. anderen daraus resultierenden Synergieeffekten beantwortet Fr. Lenz mit dem Verweis auf die bei dem Projekt gewonnenen Erfahrungswerte im Umgang mit Leerstand und der Verbesserung der Netzwerkarbeit innerhalb der Stadt.
AM Tac beantragt die Abstimmung der Vorlage, da keine zusätzliche Belastung des Haushalts geplant sei und daher nichts gegen eine Befürwortung der Beschlussvorlage spräche.
Auf AM Burakowskis Frage nach den vorgesehenen Beteiligungsformaten bei der Kampagne verweist Fr. Lenz auf das erfolgreiche Referenz-Projekt des Hansekulturfestivals: Auch bei der DENKMAL Kampagne machten letztlich die Bürger:innen der Stadt selbst das Programm, in diesem Fall allerdings nicht nur ein Wochenende, sondern 365 Tage lang.
Der Vorsitzende bedankt sich für die gute Vorbereitung der Beschlussvorlage. Er lässt den Ausschuss abstimmen.
Der Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege beschließt einstimmig eine Empfehlung an die Bürgerschaft zur Annahme der Beschlussvorlage (Es sind 13 Ausschuss-Mitglieder bei der Abstimmung anwesend)
Abstimmungsergebnis:
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Ja-Stimmen: |
13 |
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Nein-Stimmen: |
00 |
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Enthaltungen: |
00 |
Der Vorsitzende wünscht der LTM viel Erfolg und bittet darum, dass der Ausschuss über die weitere Projektentwicklung auf dem Laufenden gehalten wird.
Beschluss:
Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck beschließt:
- Die Kampagne „DENKMAL Lübeck“ wird als gesamtstädtisches Vorhaben anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der UNESCO-Welterbe-Auszeichnung, des 800-jährigen Bestehens des Heiligen-Geist-Hospitals sowie der Altstadtkirchen St. Jakobi, St. Aegidien und St. Petri sowie der bundesweiten Eröffnung des Tages des offenen Denkmals® am 12. September 2027 grundsätzlich befürwortet.
- Die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) wird mit der Gesamtkoordination, der Kommunikation, Eventumsetzung Tag des offenen Denkmals® und der Partnerbetreuung beauftragt. Die LTM wird beauftragt, Drittmittel in Ausgabenhöhe zu akquirieren (inkl. Stiftungsgelder, Sponsoring) und die Kampagne sowie das Veranstaltungskonzept dementsprechend anzupassen, dass die Umsetzung ohne zusätzliche Haushaltsbelastung erfolgt.
- Die Verwaltung (Fachbereich 5) wird ermächtigt, in Abstimmung mit der LTM die erforderlichen Förderanträge bei Stiftungen in Höhe von insgesamt 560.000,00 EUR netto zu stellen sowie die Akquise von Drittmitteln und Sponsoring in Höhe von mind. 52.000,00 EUR weiter zu verfolgen sowie die akquirierten Mittel in der Folge anzunehmen. Zur Co-Finanzierung der zu beantragenden Dritt-/Fördermittel stellt die Verwaltung einen kommunalen Eigenanteil von 10 % in Höhe von 68.000,00 EUR netto in den städtischen Haushalt 2027 ein.
- Die Verwaltung (Fachbereich 5) und LTM berichten den Gremien über den Umsetzungs- und Finanzierungsstand. Bis zum 30. Juni 2028 ist ein abschließender Sach- und Verwendungsbericht vorzulegen.
- Die als Anlage beigefügte Projektskizze wird zur Kenntnis genommen.
- Eine zusätzliche Belastung des kommunalen Haushaltes ist ausgeschlossen. Werden o. g. Drittmittel nicht oder nur im geringeren Umfang akquiriert wird die Kampagne in angepasster Form umgesetzt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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188,3 kB
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2
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(wie Dokument)
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468,8 kB
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