ALLRIS - Auszug

20.08.2026 - 7.2 AM Detlef Thannhäuser (BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN)...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Thannhäuser erläutert die Vorlage.

Herr Lengen bemängelt den letzten Satz der Vorlage. Er erklärt, dass die dort vorgesehene Maßnahme nicht Aufgabe der Schulen sein könne. Eine Beteiligung von Schulen müsse auf freiwilliger Basis erfolgen und dürfe nicht als verpflichtende Aufgabe auf die Schulen übertragen werden. Er bittet daher um eine entsprechende Änderung der Formulierung.

Herr Mucha stimmt zu, dass das Erscheinungsbild einer möglichst kippenfreien Stadt von Bedeutung sei.

Gleichzeitig weist Herr Mucha darauf hin, dass Lübeck nach seiner Einschätzung kein flächendeckendes Problem mit weggeworfenen Zigarettenkippen habe. Vielmehr handele es sich um einzelne Hotspots, beispielsweise im Bereich von Bahnhöfen oder anderen stark frequentierten Orten. Aus diesem Grund werde angeregt, mit entsprechenden Kampagnen nicht zu breit in die Öffentlichkeit zu gehen, da dies möglicherweise als übergriffig oder unangemessen wahrgenommen werden könne.

Herr Mucha erinnert daran, dass bereits in der Vergangenheit verschiedene Kampagnen durchgeführt worden seien, als das Stadtbild hinsichtlich der Verschmutzung durch Ziga-rettenkippen deutlich problematischer gewesen sei als heute. Einzelne dieser Maßnahmen und Kampagnen werden anhand der Präsentation vorgestellt.

Anschließend diskutieren die AM Helzel, AM Ingwersen, AM Rohlf, AM Zahn, AM Lengen und Herr Mucha zu den Themen Zigarettenkippen im Stadtbild trotz Abfalleimern in der Nähe und regelmäßiger Reinigungen durch die EBL, die Bewusstseinsstärkung bei der Bevölkerung dazu und deren schwere Erreichbarkeit, Bußgelder, Eingreifen durch das Ordnungsamt an Problemstellen.

Es wird von Herrn Lengen und Herrn Rohlf zu einer Weiterleitung des Themas an den USO, sowie eine Ausweitung bestehender Kampagnen geraten.

Zudem wiederholt Herr Lengen seinen Formulierungsvorschlag. Der Antragstext soll gekürzt werden und sich auf die ersten beiden Absätze beschränken:  

,,Kippenfreie Hansestadt - Dieses Ziel können sich die Entsorgungsbetriebe, die Hansestadt Lübeck, die Lübecker:innen, sowie die Besucher:innen von Travemünde und Lübeck setzen. 

Die EBL werden beauftragt zu prüfen, ob - nach dem Vorbild Landkreis Stade - eine Kampagne „kippenfreie Hansestadt“ in Lübeck durchgeführt werden kann.”

Mit dieser Kampagne soll der Verschmutzung der Umwelt durch Zigarettenkippen der Kampf angesagt werden. Es handelt sich dabei nicht um eine Kampagne gegen Raucher, sondern um eine Littering-Kampagne.

Hierbei ist zu prüfen, ob die erfolgreiche Kooperation (Bibliothek der Dinge) mit der Emil-Possehl und der Friedrich-List Schule fortgesetzt werden kann. Die Schulen könnten die Entsorgungsbetriebe z.B. bei den Slogans, Gestaltung und Herstellung der Schablonen unterstützen.

Der Ausschussvorsitzende lässt über diesen Änderungsantrag abstimmen. Der Werkausschuss stimmt einstimmig für die Änderung.

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Antrag:

Kippenfreie Hansestadt - Dieses Ziel können sich die Entsorgungsbetriebe, die Hansestadt Lübeck, die Lübecker:innen, sowie die Besucher:innen von Travemünde und Lübeck setzen. 

Die EBL werden beauftragt zu prüfen, ob - nach dem Vorbild Landkreis Stade - eine Kampagne „kippenfreie Hansestadt“ in Lübeck durchgeführt werden kann.

Mit dieser Kampagne soll der Verschmutzung der Umwelt durch Zigarettenkippen der Kampf angesagt werden. Es handelt sich dabei nicht um eine Kampagne gegen Raucher, sondern um eine Littering-Kampagne.

Hierbei ist zu prüfen, ob die erfolgreiche Kooperation (Bibliothek der Dinge) mit der Emil-Possehl und der Friedrich-List Schule fortgesetzt werden kann. Die Schulen könnten die Entsorgungsbetriebe z.B. bei den Slogans, Gestaltung und Herstellung der Schablonen unterstützen.

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Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:

14

Nein-Stimmen:

 

Enthaltungen:

 

 

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Anlagen zur Vorlage