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Kayabu
© Baobab Books, Basel
Kunst & Kultur Literatur

Kayabu

Naná lebt in einem Dorf am Ufer des Amazonas. Das Leben der Menschen ist vom feuchtwarmen Klima und vom Rhythmus der Jahreszeiten geprägt. Wenn in der Regenzeit der Fluss über die Ufer tritt, lassen die Menschen das Wasser durch ihre Wohnhäuser fließen, und die Dorfkinder legen den Schulweg mit dem Boot zurück. Eines Tages taucht ein fremder Junge in der Dorfschule auf. Er heißt Kayabu und bekommt seinen Platz neben Naná. Die beiden freunden sich an, obwohl sie immer wieder über die Welt des anderen staunen.

Diese Freundschaftsgeschichte öffnet ein Fenster auf die Welt der indigenen Bevölkerung Amazoniens, deren Lebensraum durch industrielle Abholzung und Rohstoffabbau bedroht ist. In Brasilien gab es einst 1000 indigene Volksgruppen, heute sind es noch etwa 200.
In ihren preisgekrönten Bilderbüchern erzählt die Künstlerin Eymard Toledo mit besonderen Perspektiven vom Leben in Brasilien.