Das Lübeck Diary
Lübeck, kurz nach Kriegsende.
Mit dem Aufgebot der Briten gelangt ein junger Mann, von Hause aus Historiker, nach Lübeck.
Arthur Geoffrey Dickens verbindet seit seiner Jugend eine tiefe Verbundenheit zu Deutschland. Besonders Lübeck hat es ihm angetan. Umso erfreuter ist er, als er erfährt, dass er ebendort als Presseoffizier eingesetzt werden soll. Voller freudiger Erwartung steigt er in ein Flugzeug, einen späteren Rosinenbomber, und beginnt schon an Bord mit dem Schreiben seines Lübeck Diary. Das Tagebuch führt er in den kommenden Monaten gewissenhaft fort; er erzählt von seiner Arbeit, seinem Alltag, von Begegnungen. Es finden sich darin viele Beschreibungen Lübecks und Umgebung voller poetisch anmutender Schilderungen, gewürzt mit typisch britischem Humor.
Aus diesem lesenswerten Buch gestalten wir mit unserem special guest Dr. Jan Schenkenberger eine zweisprachige literarische Reise durch das Lübeck der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Im Anschluss laden wir zu einer Diskussion zu der Frage ein, wie erfolgreich eigentlich die Demokratisierung der Deutschen gesehen werden kann.