ALLRIS - Vorlage

Antrag der FDP-Bürgerschaftsfraktion - VO/2020/08734

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Es wird ein Aktionsplan erstellt, mit dem Antisemitismus in Lübeck in all seinen Erscheinungsformen noch entschiedener bekämpft werden kann. Entsprechende Maßnahmen sind bei den anstehenden Haushaltsberatungen und im angekündigten Museumsentwicklungsplan zu berücksichtigen.

 

 

 

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Die Geschichte und Kultur Deutschlands ist ohne das Judentum nicht denkbar. Auch in Lübeck ist die Geschichte des Judentums mehr als eine Ausgrenzungs-, Verfolgungs- und Opfergeschichte. Zur Entwicklung von Prosperität und Demokratie in Europa gehören die Leistungen von Jüdinnen und Juden in Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Kultur.

Schule und Jugendzentren

Mit dem Fokus auf Schüler und Schülerinnen gilt es, ein Präventions-, Interventions- und Beratungsprogramm an Lübecker Schulen und Jugendzentren sicherzustellen, dass Jugendliche für die Gefahren von Antisemitismus sensibilisiert, bei Konfliktfällen mit antisemitischem Hintergrund Hilfe anbietet und Lehrkräfte/Betreuer bei der Antisemitismus-Prävention unterstützt. Der Vernetzung der schulpsychologischen Dienste mit örtlichen Einrichtungen der Jugendhilfe und Jugendarbeit, der Polizei sowie mit Einrichtungen zur Prävention und Intervention bei Antisemitismus muss verstärkt Rechnung getragen werden.

 

Museen

An der Schnittstelle von Schule und Gesellschaft muss die Stärkung der historisch-politischen Bildungsarbeit erreicht werden. In den Lübecker Museen soll eine Präsentation zur Geschichte und Gegenwart des Judentums und ein begleitendes digitales Angebot eingerichtet werden. Die Carlebach-Sammlung soll zeitnah der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 

 

 

 

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