Bundesweit rufen mehr als 80 zivilgesellschaftliche Organisationen zum Aktionstag „Parität jetzt“ auf. Auch Lübeckerinnen beteiligen sich.
Am Donnerstag, 25. Juni 2026, gibt es von 14-16 Uhr einen Informations- und Aktionsstand vor dem Lübecker Rathaus. Dort kann auch eine bundesweite Petition unterstützt werden. Ab 16 Uhr findet im Rathaus die Bürgerschaftssitzung statt.
„Frauen sind in den Parlamenten und auch in der Lübecker Bürgerschaft seit Jahren deutlich unterrepräsentiert,“ sagt Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck.
Und ihre Kollegin Petra Schmittner, die den Themenschwerpunkt ‚Frauen in der Kommunalpolitik‘ verantwortet, ergänzt: „Die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich. Doch im Bundestag (32% Frauen, 68% Männer), in den Landtagen und der Lübecker Bürgerschaft (24% Frauen, 76% Männer) werden Entscheidungen von mehr als doppelt so vielen Männern wie Frauen getroffen - und das seit Jahrzehnten. Die Lebensrealität von Frauen hat so kaum Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft“. Demokratische Repräsentation braucht endlich faire Teilhabe.
Lübecker:innen, die sich informieren oder das Thema unterstützen wollen, können am Donnerstag, 25. Juni 2026, einfach vorbeikommen.
Seit dem Tag des Grundgesetzes am 23. Mai kann jede:r die Online-Petition der Initiative „Parität jetzt“ unterschreiben.
Am 24. Juni findet in Berlin die Fachveranstaltung „Wie weiter auf dem Weg zu Parität in den Parlamenten“ statt, die auch online verfolgt werden kann.
Anmeldung dazu bei der Initiative Parität Jetzt, das Programm finden Interessierte hier.
Weitere Informationen zum Thema gibt es in einer Broschüre des Deutschen Frauenrates oder auf den Seiten für mehr Frauen in der Kommunalpolitik des Lübecker Frauenbüros.
Heute veröffentlicht wurden auch Zahlen aus Lübeck, Gründe und Hürden von Kommunalpolitiker:innen, sich zu engagieren und ein „good practice“ aus Lübeck.
Diese sind zu finden auf der Seite des Lübecker GenderMonitorings (Frauen und Männer in der Lübecker Politik/Bundesweite Studien/Good Practice).
Quelle: Frauenbüro
