ALLRIS - Vorlage

Antrag eines Ausschussmitgliedes - VO/2026/14888

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Bürgermeister wird aufgefordert bei Extremsituationen von Glättebildung (Eisregen sowie überfrierender Nässe) und an gefährlichen Stellen den Streusalzeinsatz von Privatpersonen als Ausnahme vom Streusalzverbot zu erlauben. Dazu soll die Straßenreinigungssatzung wie folgt geändert und §5 (2) 4. um folgenden Absatz ergänzt werden:

 

Die Verwendung von auftauenden Mitteln wie Streusalz ist nur als Ausnahme erlaubt:

a) bei witterungsbedingten Ausnahmefällen wie überfrierender Nässe und Eisregen.

b) an besonders gefährlichen Stellen, wie Fußngerüberwegen, Treppen, Rampen sowie auf Abschnitten mit starkem Gefälle.

 

Baumscheiben und begrünte Flächen dürfen nicht mit Salz oder sonstigen auftauenden Materialien bestreut werden.

 

Eine solche Ausnahmegenehmigung ist unverzüglich in den Medien zu verbreiten. Gleichzeitig soll auf die Möglichkeit des wirkungsvollen Einsatzes von anderen auftauenden und abstumpfenden Mitteln sowie die Verantwortung für die Räum- und Streupflicht informiert werden.


 

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In anderen Städten/Kommunen wie z.B. Kiel, Bad Oldesloe oder Bargteheide gibt es diese Ausnahmegenehmigung bereits.

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