ALLRIS - Vorlage

Antrag des fraktionslosen Bürgerschaftsmitgliedes Lothar Möller - VO/2024/13564

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

1. Der Bürgermeister wird beauftragt, das Buddenbrookhaus in der Mengstraße 4 in 23552 Lübeck im Bestand zu entwickeln und vom Neubau abzusehen.

 

 2. Die Bestandsimmobilie wird energetisch saniert-/modernisiert.

 

 3. Das Buddenbrookhaus soll zu einem modernen Museum mit neuer Dauerausstellung umgebaut werden.

 

 4. Pläne für einen Ersatzneubau, wie sie bislang diskutiert und geplant wurden, werden nicht weiterverfolgt.

 

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Buddenbrookhaus: Bestandsertüchtigung vor Abriss und Neubau!

 

Die Diskussion um den Abriss und Neubau des Buddenbrookhauses in Lübeck wirft einige ernste Fragen auf, die sowohl die finanziellen als auch die zeitlichen Aspekte des Projekts betreffen. Der aktuelle Plan, wie ihn die Kulturstiftung der Hansestadt Lübeck verfolgt, steht unter erheblichem Druck, da sowohl die Kosten als auch der Zeitrahmen weit über den ursprünglichen Schätzungen liegen.

 

Erstens, die Verlängerung der Bauzeit und die deutliche Kostensteigerung sind alarmierend. Die bisherigen Erfahrungen der Verwaltung und der Architekten zeigen, dass es Schwierigkeiten bei der Einhaltung des Zeitplans und der Budgetvorgaben gegeben hat. Dies wirft Fragen über die Effizienz der Planung und die Fähigkeit auf, solche großen Projekte zu stemmen.

 

Zweitens, die Tatsache, dass das Projekt voraussichtlich mehr als 42,5 Millionen Euro kosten wird, führt zu einer erheblichen Belastung für die öffentliche Hand und letztlich für die Bürger, die das Projekt mit ihren Steuergeldern finanzieren müssen. Die finanziellen Risiken und die Intransparenz bei den Kosten machen es für viele schwierig, die Notwendigkeit eines Neubaus nachzuvollziehen.

 

Dieser Ansatz unterstützt nicht nur die Bekämpfung des Klimawandels, er trägt auch dazu bei, langfristig Kosten zu senken, da weniger Rohstoffe benötigt werden. Darüber hinaus wird der Erhalt bestehender Bauten aus baukulturellen, sozialpolitischen und nicht zuletzt auch aus finanzpolitischen Gründen als vorrangig betrachtet.

 

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