ALLRIS - Auszug

12.02.2026 - 6.1 Fraktion Linke & GAL: Regelung zu Wurfmaterial ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Mucha nimmt Stellung zu dem Antrag. Aus seiner Sicht liegt dieser Antrag nicht in der Zuständigkeit der EBL und damit des Werkausschusses. Auch im Ausschuss bestehe dasselbe Meinungsbild. Der WA sieht die Durchführung der Umzüge als Kulturgut und beauftragt den Bürgermeister die richtige Zuständigkeit zu prüfen, denn der WA sieht sich nicht als zuständig und empfiehlt auf die Veranstalter hinzuwirken, umweltverträgliche Materialien zu verwenden.

Zu dem Thema sprechen AM Rohlf, AM Dr. Koß, AM Zahn, AM Lengen, AM Helzel, AM Ingwersen, AM Giercke, Vorsitz Herr Grohmann sowie Herr Mucha von den EBL.

Der Vorsitzende lässt über die Überweisung in die Bürgerschaft mit der Maßgabe der erneuten Beratung abstimmen.

Der Werkausschuss empfiehlt einstimmig die Überweisung in die Bürgerschaft.

 

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Beschluss:


Beim Lübecker Volksfestumzug wurde von einigen Wagen buntes Papierkonfetti und glitzerndes Folienkonfetti sowie in Kunststoff verpackte Bonbons geworfen. Entlang der Route fand sich hinterher viel Müll auf Straßen und Gehwegen sowie mit Schnipseln verstopfte Regenwasserabläufe (siehe Fotos/ Anlage).

Die Entsorgungsbetriebe übernahmen anschließend die Reinigungsarbeiten. Es blieb jedoch

stellenweise Verpackungsmüll in Grünstreifen und an Straßenrändern liegen.

 

1. Die zuständige Verwaltung der Hansestadt Lübeck möge für Straßenumzüge Vorgaben machen, dass auf Wurfmaterial verzichtet wird oder dieses biologisch abbaubar und frei von Chemikalien sein muss.

 

2. Der Bürgermeister regt gegenüber Vereinen, wie z.B. Lübecker Karnevalsvereine, Volksfestkomitee e.V., Lübecker CSD e.V., an, dass, wenn diese bei Straßenumzügen oder Straßenfesten Süßigkeiten verteilen, mindestens ein Anteil der "Kamellen" aus fairem Handel stammen soll (siehe Nordrhein-Westfalen "Jecke Fairsuchung").

 

 

 


 

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Abstimmungsergebnis

als Empfehlung an die Bürgerschaft

 

einstimmige Annahme

X

einstimmige Ablehnung

 

Ja-Stimmen

 

Nein-Stimmen

 

Enthaltungen

 

Kenntnisnahme

 

Vertagung

 

Ohne Votum

 

Der Werkausschuss empfiehlt einstimmig die Überweisung in die Bürgerschaft mit der Maßgabe der erneuten Beratung.

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Anlagen zur Vorlage

 

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