10.04.2025 - 4.3 Anfrage der Kreis- und Stadtelternvertretung Lü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 10.04.2025
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage eines Bürgerschaftsmitgliedes
- Federführend:
- 4.513 - Jugendarbeit
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Anfrage:
Im Unterpunkt 3.3 “Migration und Fluchtbewegung” des Punktes 3. „Besondere Förderbedarfe“, werden Daten über Kinder mit Migrationshintergrund in Einrichtungen abgefragt. Es wird
eingeräumt, dass diese Daten einen Migrationshintergrund unterstellen können, da den Befragten die Definition des Mikrozensus für Migrationshintergrund (“Eine Person hat einen
Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsbürgerschaft nicht durch Geburt besitzt.”) nicht vorlag.
Daher folgende Fragen:
- Wofür werden diese Daten erhoben?
- Warum wird keine verlässliche Datenerfassung unter klarer Begriffsbestimmung von "Migrationshintergrund" durchgeführt?
- Wieso wird der Förderbedarf eines Kindes nicht von seiner Entwicklung abgeleitet, sodass Schubladendenken bei den Ursachen für den festgestellten Förderbedarf (Migrationshintergrund, Behinderung, Entwicklungsverzögerung u.a.) verhindert werden kann?
