15.01.2024 - 7.5 Freie Wähler & GAL: Bibliothek der Dinge
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.5
- Datum:
- Mo., 15.01.2024
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag der FREIE WÄHLER & GAL Fraktion
- Federführend:
- Geschäftsstelle der FREIE WÄHLER & GAL Fraktion
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
AV Stolzenberg leitet den TOP ein und fasst den Vorbericht der Verwaltung zusammen. Es gehe in dem Antrag um die Erarbeitung eines Konzepts. Die Verwaltung sehe steuerrechtliche Probleme und es handle sich hierbei nicht um das Kerngeschäft der Bibliotheken.
Hr. Dr. Junghans hält die Erstellung des Konzepts nicht für sinnvoll. AM Stabe stimmt zu.
Fr. Frank legt dar, dass das Kerngeschäft der Bibliotheken nicht berührt werde und die Zuständigkeit nicht primär im Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege liege, da es eher um nachhaltiges Wirtschaften und eine sozialpolitische Zielsetzung gehe.
AM Stabe spricht sich vor dem Hintergrund zusätzlich anfallender Aufgaben und Kosten gegen den Antrag aus und verweist auf die Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe. AM Prüß spricht die erfolgreiche Umsetzung in anderen Kommunen an und befürwortet eine Weitergabe an die Bürgerschaft.
Fr. Frank schlägt vor dem Hintergrund, dass es sich nicht primär um eine kulturpolitische Aufgabe handelt, vor, in der nächsten Sitzung eine Empfehlung für die Bürgerschaft zu formulieren, damit diese die Zuständigkeiten und das weitere Verfahren beschließen kann.
AV Stolzenberg beantragt die Vertagung und lässt hierüber abstimmen.
Der Ausschuss für Kultur und Denkmalpflege beschließt
mit 9 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung
die Abstimmung über den Antrag zu vertagen.
Beschluss:
Wir bitten um Erstellung eines Konzeptes für eine „Bibliothek der Dinge“ in Lübecks Stadtteilen, damit Gegenstände, wie Näh- oder Schleifmaschine, Mikroskop oder Filmkamera… gemeinschaftlich genutzt statt gekauft werden.
Dabei mögen folgende Punkte enthalten sein:
- herausragende Beispiele anderer Städte – gern auch über das o.g. Angebot hinausgehend
- sinnvolle Standorte (Stadtteilbibliotheken, Nachbarschaftsbüros)
- Möglichkeiten der Finanzierung (Städt. Haushalt, Fördermittel, Geldspenden, Sachspenden)
- Möglichkeiten der Einbeziehung der Bevölkerung: Was wird gebraucht? Was könnte gespendet und geteilt werden?
- Mögliche Kooperationen mit / Einbindung von Repair-Cafés, AStA der Uni und FH, z.B. AStA-Umweltreferat
- Evt. weitere, damit in Verbindung stehende Angebotserweiterungen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele oder BNE.
