ALLRIS - Auszug

11.06.2019 - 6.1 Mobilitätskonzept Travemünde

Beschluss:
abgelehnt
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Wortprotokoll

Herr Krause sieht zum vorliegenden Mobilitätskonzept noch erheblichen Änderungsbedarf und schlägt vor, dieses im Ausschuss zunächst als Zwischenbericht zur Kenntnis zu nehmen. Entsprechende Anträge können dann in der Bürgerschaft gestellt werden.

 

Herr Dr. Flasbarth spricht sich für eine Ablehnung der vorliegenden Form durch den Ausschuss aus, da hier aus seiner Sicht konzeptionell die Verkehrspolitik aus den 1970 / 1980 Jahren abgebildet wird. Eine zweite Zufahrt sowie Parkpaletten im Ort lehnt er ab. Von den Grünen wird zur Bürgerschaft ein umfangreicher Änderungsantrag eingebracht.

 

Aus Sicht von Herrn Cladow enthält das Konzept nur Reaktionen auf die aktuelle Lage aber keinerlei Visionen und Ideen für die Gestaltung der Zukunft.

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Beschlussvorschlag:

  1. Die Bürgerschaft nimmt das „Mobilitätskonzept Travemünde“ inkl. Anlagen zur Kenntnis.
  2. Die Bürgerschaft beschließt das Mobilitätskonzept mit seinem Maßnahmenkatalog als Rahmen für verkehrliche Maßnahmen im Stadtteil Travemünde. Das Mobilitätskonzept wird als Baustein in den Verkehrsentwicklungsplan für die Gesamtstadt einfließen.
  3. Der Bürgermeister wird beauftragt, eine Fußgängerzone in der Vorderreihe bis zur Hauptsaison 2020 umzusetzen. Kurzfristig erfolgt 2019 eine Zusatzbeschilderung mit dem Hinweis auf besondere gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer in der Vorderreihe.
  4. Der Bürgermeister wird beauftragt, vertiefende Untersuchungen zur Realisierung einer leistungsfähigen zweiten Haupterschließung Travemündes für den Kfz-Verkehr zu veranlassen.
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Der Wirtschaftsausschuss und Ausschuss

für den "Kurbetrieb Travemünde (KBT)"

empfiehlt der Bürgerschaft einstimmig,

die Vorlage abzulehnen.

(13 Nein-Stimmen, 1 Enthaltung)

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Anlagen zur Vorlage

 

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