ALLRIS - Auszug

18.03.2024 - 3.2 Projektfreigabe Neugestaltung Beckergrube

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

AM Brock weist auf die verkehrliche Brisanz hin und möchte wissen, warum die Reparatur der Hubbrücke, trotz vertraglicher Regelung, nicht durchgeführt werde.

Senatorin Hagen erklärt, dass es keine Möglichkeit der vorübergehenden Instandsetzung der Hubbrücke gebe. Sie habe diesbezüglich bereits mit dem Leiter des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes gesprochen. Die Hydraulikleitungen müssen in Gänze ausgetauscht werden, das geht nur im Rahmen der Gesamtmaßnahme. Aufgrund der Hochlage werde immerhin der Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt.

 

AM Mauritz hinterfragt eine verkehrliche Alternative zur Verkehrsführung in der Innenstadt, um ein bestehendes hohes Verkehrsaufkommen in der Falkenstraße und den noch zugänglichen Brücken zu minimieren. Zum Beispiel könnte der Individualverkehr über die Fischergrube einfahren und über die Kupferschmiedestraße zur Beckergrube geleitet werden, der Ausfahrtverkehr über die Engelsgrube, Koberg und Burgstraße.

Senatorin Hagen sagt eine Prüfung weiterer Möglichkeiten zu.

 

AM Lamaack schlägt vor im Rahmen dieser zugesagten Prüfung die Führung des Busverkehrs auch noch einmal zu prüfen.

 

Senatorin Hagen erklärt, dass die Busverkehrsführung über die Fischergrube sehr risikobehaftet sei, da dort ein mittlerweile 150 Jahre alter Kanal vorgefunden wurde der bereits nachgegeben habe und die EBL diesen kurzfristig versuchen würden zu ertüchtigen. Ob dieses jedoch rechtzeitig fertiggestellt sein werde, sei offen. Weitere Schäden an der Straße können zudem nicht ausgeschlossen werden. Von daher habe man sich für eine Alternativstreckenführung entschieden. 

 

Am Blankenburg schlägt vor, zumindest den Taxiverkehr über die Fischergrube zu führen.

 

AM Pluschkell hinterfragt eine Ausweichstreckenführung über die Wahmstraße und möchte gerne wissen, welche Auswirkungen ein erhöhter Busverkehr in der Wahmstraße auf den dortigen ruhenden Verkehr habe.

 

Frau Metzner hinterfragt die Verkehrsanbindung des ÖPNV vom Burgtor und erinnert daran, dass die Anbindung des Kobergs gesichert sein müsse, damit die ältere Generation zu den dort stattfindenden Veranstaltungen und auch wieder nach Hause kommen könne.


 

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Beschluss:


Der Bürgermeister wird ermächtigt, das Projekt „Neugestaltung der Beckergrube 1. BA“ umzusetzen.


 

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Abstimmungsergebnis

 

einstimmige Annahme

x

einstimmige Ablehnung

 

Ja-Stimmen

15

Nein-Stimmen

0

Enthaltungen

0

Kenntnisnahme

 

Vertagung

 

Ohne Votum

 

Der Bauausschuss empfiehlt einstimmig gemäß Beschlussvorschlag zu beschließen.
 

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Anlagen zur Vorlage

 

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