Menschen minderen Glücks - Armenfürsorge im späten Mittelalter
Im Mittelalter galt als arm, wer für sein Leben nicht selbst aufkommen konnte und über keinerlei Schutz verfügte. Als Teil der göttlichen Ordnung spielten arme Menschen in der Gesellschaft aber eine wichtige Rolle. Die Zuwendungen und Almosen halfen sowohl den Bedürftigen, als auch den wohlhabenden Stiftern, die sich durch die frommen Gaben ihr Seelenheil gewissermaßen erkaufen konnten.
Auf dem Weg vom ehemaligen St. Annen-Armen- und Werkhaus bis zum Heiligen-Geist-Hospital beschäftigen wir uns am Beispiel wichtiger Einrichtungen der Armenfürsorge und der mittelalterlichen Darstellung von Armut mit den Lebensbedingungen sowie der gesellschaftlichen Rolle der "Menschen minderen Glücks".
Der Spaziergang dauert 2 Stunden und ist mit einer Besichtigung des St. Annen-Museums und des Heiligen-Geist-Hospitals verbunden. Startpunkt ist vor dem Haupteingang des Museumsquartiers St. Annen.
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms zum Tag des offenen Denkmals.
Preis:kostenfrei
Anlässlich des Tags des offenen Denkmals ist dieses Angebot, wie auch der Eintritt in das Museumsquartier, kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Kapazität bitten wir Sie, (kostenfreie) Tickets zu erwerben. Nur mit Ticket können wir eine Teilnahme garantieren.