Kloster, Zuchthaus, Museum - das Museumsquartier im Wandel der Zeiten
Das St. Annen-Museum befindet sich in den Räumen des St. Annen-Klosters, das 1502 zur Unterbringung der unverheirateten Töchter Lübecker Kaufleute gegründet und 1515 fertiggestellt wurde. Nur 16 Jahre nach Fertigstellung des Klosters mit angrenzender Kirche wurde die Einrichtung im Zuge der Reformation aufgelöst. 1601 wurde in den Räumlichkeiten ein Armen- und Werkhaus eingerichtet. Später wurden Teile zum Zuchthaus umfunktioniert, wofür im 18. Jh. auf bisher unbebauten Flächen ein Spinnhaus errichtet wurde. Ein großer Brand zerstörte 1843 die Kirche und weite Teile der ehemaligen Klosterräumlichkeiten. 1915 wurde das St. Annen-Museum in den wiederaufgebauten Räumen eröffnet, 2010 auf den Ruinen der Kirche die Kunsthalle errichtet.
Dieser wechselvollen Nutzungs- und Architekturgeschichte wollen wir auf einem etwas anderen Rundgang durch das Museumsquartier nachspüren.
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang.
Diese Veranstaltung ist Teil des Programms zum Tag des offenen Denkmals.
Preis:kostenfrei
Anlässlich des Tags des offenen Denkmals ist dieses Angebot, wie auch der Eintritt in das Museumsquartier, kostenfrei. Aufgrund der begrenzten Kapazität bitten wir Sie, (kostenfreie) Tickets zu erwerben. Nur mit Ticket können wir eine Teilnahme garantieren.