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Geist trifft Macht
Sonstiges

Geist trifft Macht

Geist und Macht - das war schon immer ein spannungsgeladenes Verhältnis. Dass die Intellektuellen den Mächtigen nichts schenken, liegt ebenso in der Natur dieser Beziehung wie die Reserve der Politiker gegenüber selbstherrlichen Literaten, die alles besser wissen, ohne in der Verantwortung zu stehen.

Der Literaturwissenschaftler Peter-André Alt hat sich in "Die Kanzler und die Intellektuellen. Geschichte einer unbequemen Beziehungen" (C.H. Beck, 2026) von Konrad Adenauer über Willy Brandt bis Olaf Scholz die Bundeskanzler und ihre Beziehung zum geistigen Leben der Republik genau angeschaut. Das Ergebnis ist ein höchst aufschlussreiches Buch über die politische Kultur der Bundesrepublik, prallvoll mit Geschichten von Heinrich Böll und Günter Grass, Wolf Biermann und Christa Wolf, Eva Menasse und Juli Zeh.

Im Gespräch mit Bettina Greiner, Willy-Brandt-Haus Lübeck, und Jörg-Philipp Thomsa, Günter Grass-Haus, stellt Peter-André Alt sein Buch vor und zeigt auf, an welchen Stellen der Einfluss der Intellektuellen besonders groß war und wo es sogar zu Verwerfungen zwischen Geist und Macht kam. 

© Bernd Wannenmacher

 in Kooperation mit dem Willy-Brandt-Haus Lübeck

Eintritt frei