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Donnerstag, 02.10.2014
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Stadttore

Holstentor

Die reiche und wohlhabende Hansestadt Lübeck sah sich im Laufe der Jahrhunderte genötigt, sich mit immer stärkeren Mauern und Befestigungsanlagen gegen Bedrohungen von außen zu schützen. Dabei erlaubten drei Stadttore den Zugang zur Stadt: das Burgtor im Norden, das Mühlentor im Süden, und das Holstentor im Westen. Nach Osten war die Stadt durch die aufgestaute Wakenitz geschützt. Hier führte das weniger martialische Hüxtertor aus der Stadt heraus.

Bis hin ins 19. Jahrhundert hatte die Hansestadt Lübeck noch vier Toranlagen. Heute sind als Überreste nur noch zwei von Ihnen zu finden.

Das Holstentor ("Holstein-Tor") ist das wohl bekannteste und bedeutendste erhaltene Stadttor des Spätmittelalters in Deutschland.
Es ist ein Stadttor, das die Innenstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Befestigungsanlagen der Lübecker Stadtbefestigung. Im inneren befindet sich ein Museum zur Stadtgeschichte. Es ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks.

Am nördlichen Ende der historischen Altstadt von Lübeck findet man das im spätgotischen Stil erbaute Burgtor. Neben dem Holstentor ist das Burgtor das Zweite erhaltene Stadttor. Auch heute muss es noch von jedem durchfahren oder durchlaufen werden, der sich der Altstadt von Norden her nähert. Seinen Namen hat das Lübecker Burgtor nach der alten, hoch über der Trave gelegenen Lübecker Burg, die 1227 zum Burgkloster umgebaut wurde.

Das Lübecker Mühlentor unweit der heutigen Mühlentor - Brücke über den Elbe - Lübeck - Kanal und das Hüxtertor wurden abgerissen, bevor das Geschichtsbewusstsein in Lübeck durchgriff.

Burgtor
Holstentor
Hüxtertor
Mühlentor

Weitere Informationen zu den Miniaturtoren finden Sie auf den Seiten des
Gesellschaft Weltkulturgut Hansestadt Lübeck (gemeinnützig) e.V.

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