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Dienstag, 23.09.2014
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Kranenkonvent

Zum Leben als Nonne gezwungen

Der Kranenkonvent in der Kleinen Burgstraße 22, eines der ältesten Backsteinhäuser Lübecks, wurde 1260 als Beginenhaus gebaut, also als Haus für Jungfrauen oder Witwen, die aus religiösen oder wirtschaftlichen Gründen wie Nonnen leben wollten oder mußten. Nach der Reformation wurde der Konvent in ein Armenhaus umgewandelt, dann zog ein Siechenhaus ein. Seit 1920 diente der Konvent als Altersheim.

Heute ist die Sozialberatungsstelle der Hansestadt Lübeck darin untergebracht. Auf dem kleinen freien Platz neben dem Konvent stand einst die Lübecker Niederlassung des Deutschen Ritterordens, dessen Gründung in enger Beziehung zur Hansestadt Lübeck: Für Touristen: Sehenswürdigkeiten steht. Die ersten Deutschritter dienten während der Kreuzzüge in einem Hospital in Israel, das von den Lübeckern und den Bremern eingerichtet worden war.

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