Radschnellweg Ratzeburger Allee

Einbahnstraßenregelung ab 9. März 2026

Die Ratzeburger Allee wird zum ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins: Auf rund 2,4 Kilometern vom Norden ab der Einmündung Stresemannstraße bis zur Stadtweide wird zukünftig eine Radverkehrsinfrastruktur nach höchsten Qualitätsstandards entstehen. Die Arbeiten zum Ausbau des Radwegs und die Straßensanierung startete am 4. August 2025 mit dem ersten Bauabschnitt. Die gesamte Baumaßnahme mit einer Ausbau-Strecke von insgesamt 2,35 Kilometern wird in vier Bauphasen unterteilt und voraussichtlich 2028 fertiggestellt. Der erste Bauabschnitt führt über eine Länge von 610 Metern, beginnt hinter der Einmündung Stresemannstraße in die Ratzeburger Allee und endet vor der Einmündung Mönkhofer Weg.

Im Zuge der Maßnahme plant die Hansestadt Lübeck die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn sowie der Lichtsignalanlagen und der Straßenbeleuchtung. Hinzu kommt der Umbau sämtlicher Einmündungsbereiche und Bushaltestellen. Entsprechende Ersatzhaltestellen wurden eingerichtet. Die Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge ist weiterhin sichergestellt.

Die Bauabschnitte

Bauabschnitt 1 | August 2025 - voraussichtlich September 2026

Im ersten Bauabschnitt wird bereits seit August 2025 gebaut. Bis voraussichtlich Ende Mai erfolgt die Fertigstellung der Fahrbahn- und Radwegseite stadtauswärts. Anschließend daran erfolgen die Bautätigkeiten bis voraussichtlich Ende September 2026 an der Fahrbahn- und Radwegseite stadteinwärts.

Dafür gilt seit 9. März 2026 eine Einbahnstraßenregelung stadtauswärts. Sie beginnt hinter der Stresemannstraße und endet am Mönkhofer Weg. Beide Zufahrten sind weiterhin erreichbar. Bis voraussichtlich Ende September bleibt die Einbahnstraßenregelung bestehen und erfolgt in Abstimmung mit dem Rettungsdienst aufgrund von notwendigen Rettungswegen zum UKSH weiterhin stadtauswärts. Für das Asphaltieren der obersten Deckschicht wird zum Ende der Arbeiten voraussichtlich eine kurzzeitige Vollsperrung erforderlich.

Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Am Brink wurde eine mobile Fußgängerampel aufgestellt, um eine kürzere Querung zu ermöglichen. Zudem wurden drei der fünf Taxiparkplätze am Anfang der Baustelle in Kurzzeitparkplätze (30 Minuten) umgewandelt, damit Medikamente aus der Apotheke abgeholt oder Tiere und Menschen zu den Arztpraxen gebracht werden können.

Umleitung für Radfahrende

Der Durchgang für Fußgänger:innen wird in beiden Richtungen dauerhaft aufrechterhalten. Der Radverkehr stadteinwärts ist von dieser Maßnahme derzeit nicht betroffen. Eine Umleitung für den Radverkehr stadtauswärts ist bereits ausgeschildert, es darf stadtauswärts mit dem Fahrrad aber auch auf der Fahrbahn gefahren werden.

Umleitung für den Kfz-Verkehr

Der Kfz-Verkehr wird über die großräumige Umleitung Blankenseer Straße / B207 oder über kleinräumig über den St.-Jürgen-Ring geführt. Die Umleitungen sind ausgeschildert und zusätzlich den nachfolgenden Karten entnehmbar.

Großräumige Umleitung

Kleinräumige Umleitung

Umleitung des Busverkehrs (stadteinwärts)

Die Buslinien 4, 6 und 8 werden stadteinwärts ebenfalls über die Umleitung St.-Jürgen-Ring und Kronsforder Allee zum Mühlentorteller geleitet. Die Haltestellen Stresemannstraße (stadteinwärts und stadtauswärts) sowie Wasserkunst (stadteinwärts) werden nicht bedient. Für die Haltestelle Wasserkunst gibt es stadtauswärts eine Ersatzhaltestelle (ca. 200m weiter in Fahrtrichtung).

Die Buslinien 1 und 9 fahren ab Haltestelle Kalkbrennerstraße über den Mönkhofer Weg, links in den St.-Jürgen-Ring und dann weiter in die Kronsforder Allee zum Mühlentorteller. Die umgeleiteten Linien stoppen an den Haltestellen Overbeckstraße und Verwaltungszentrum Mühlentor.

Eingeschränkte Anfahrt zum Standesamt

Aufgrund der halbseitigen Sperrung der Straße Ratzeburger Allee im Zuge der Baumaßnahme zum Radschnellweg ist aktuell eine direkte Zufahrt zum Standesamt mit dem Auto oder dem Fahrrad bis voraussichtlich zum Ende des Jahres nicht möglich.

Besucher:innen des Standesamtes sowie Hochzeitsgesellschaften sollten daher für Ihre Anfahrt entsprechend mehr Zeit einplanen. Die Einbahnstraßenregelung in der Edvard-Munch-Straße wurde vorübergehend aufgehoben, um die Zufahrt zum Stellplatz und zum Standesamt von dieser Seite zu ermöglichen. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es am Brink oder in den umliegenden Seitenstraßen.

Radfahrende erreichen das Standesamt über die für den Radverkehr ausgeschilderte Umleitung über Stresemannstraße, Bernt-Notke-Straße und Edvard-Munch-Straße.


Bauabschnitt 2 | 23. März 2026 bis voraussichtlich Oktober 2026

Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Kahlhorststraße und Weinbergstraße starten am 23.03.2026. Zunächst wird auf der stadteinwärts führenden Seite ab Höhe Weinbergstraße gebaut. Nach deren Fertigstellung werden die Arbeiten ab Mitte Juli bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 im zweiten Teilabschnitt ab Kahlhorststraße auf der gegenüberliegenden Seite in Fahrtrichtung stadtauswärts fortgeführt.

Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn erforderlich. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin in beide Richtungen geführt, wobei jeweils eine Fahrspur pro Richtung erhalten bleibt. Zufahrten zu den Tiefgaragen und Nebenstraßen bleiben bis auf kurzzeitige Sperrungen grundsätzlich erreichbar. Fußgänger:innen können weiterhin die Gehwege nutzen.

Die Haltestelle Amselweg stadteinwärts muss wegen der Baumaßnahme aufgehoben werden.

Umleitung für den Radverkehr

Der Radweg wird auf der jeweils betroffenen Seite voll gesperrt – entsprechende Umleitungen für den Radverkehr werden ausgeschildert und sind der nachfolgenden Karte zu entnehmen.

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