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50. Nordische Filmtage Lübeck

Das Programm zum Jubiläum


50. Nordische Filmtage

Zu ihrem 50. Jubiläum zeigen die Nordischen Filmtage Lübeck vom 29. Oktober bis 2. November rund 140 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme aus Skandinavien, dem Baltikum und aus Norddeutschland auf neun Leinwänden in Lübecker Kinos. Eröffnungsfilm ist das dänische Liebesdrama "Der Tanz" von Pernille Fischer Christensen über die Romanze zwischen einer Tanzlehrerein (Trine Dyrholm) und einem Handwerker (Anders W. Berthelsen), der eine gewalttätige Vergangenheit hat. Hochkarätige Gäste aus Skandinavien stellen in Lübeck ihre Filme persönlich vor: So werden unter anderem der schwedische Regie-Altmeister Jan Troell, der dänische Schauspieler Ulrich Thomsen und der Produzent Peter Aalbæk Jensen, der wiederholt mit Lars von Trier zusammenarbeitete, erwartet. In der Jury des NDR Spielfilmpreises sind unter anderem die Schauspielerin Sólveig Arnarsdóttir, der Schauspieler Tom Schilling sowie der Regisseur Özgür Yildirim vertreten. Die Verleihung der Preise der Nordischen Filmtage Lübeck sowie des Norddeutschen Filmpreises der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein findet im Rahmen der Filmpreisnacht am 1. November im Theater Lübeck statt..

Spielfilme

Bewegende Liebesgeschichten, skurrile Komödien, Dramen über den Konflikt zwischen Tradition und Moderne: Im Spielfilmprogramm der Nordischen Filmtage Lübeck zeigt sich das nordische Kino in seiner ganzen Vielseitigkeit.

Dokumentarfilme

Die 25 Beiträge des Dokumentarfilmprogramms der Nordischen Filmtage Lübeck spiegeln auf vielfältige Weise aktuelle wie auch historische Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens wieder: So blickt beispielsweise im dänischen Beitrag "Auf dem Weg ins Paradies" von Suvi Andrea Helminen ein gemeinsam alt gewordenes Ehepaar auf sein Leben zurück. Und in "Nazis und große Blonde" porträtiert Arbo Tammiksaar aus Estland drei baltische Schauspieler, die in sowjetischen Kinofilmen immer wieder böse Nazis spielten.

Kinder- und Jugendfilme

Die nordische Kinder- und Jugendfilmproduktion zeigt sich in der Auswahl der 50. Nordischen Filmtage Lübeck wie gewohnt am Puls der Zeit und qualitativ als eine der weltweit führenden. Auf technisch hohem Niveau als perfekte Unterhaltungsfilme hergestellt, thematisieren sie zugleich Probleme der kindlichen und jugendlichen Erfahrungswelt auf äußerst intelligente Weise: So erzählt "Das Kamel ohne Höcker" von Daniel Wallentin als bunte Bollywood-Komödie von einem Immigrantenkind, das sich gegen die Integration in Schweden wehrt und kurzzeitig dem militanten Islamismus nahe steht. Der dänische Beitrag "Fightgirl Ayse" von Natasha Arthy schildert den Konflikt einer jungen Türkin in Kopenhagen, die das Kung-Fu-Kämpfen liebt, was aber nicht mit der islamischen Tradition ihrer Familie zu vereinbaren ist.

Filmforum

Rund 30 Filme zeigt das Filmforum, die norddeutsche Sektion der Nordischen Filmtage Lübeck, in diesem Jahr: Zu den Höhepunkten im Spielfilmprogramm zählen die deutsch-israelische Koproduktion "Alles für meinen Vater" von Dror Zahavi über einen palästinensischen Selbstmordattentäter in Tel Aviv und "Das Fremde in mir", von Emily Atef, der von einer jungen Frau mit einer postnatalen Depression erzählt. Viele Beiträge des Filmforums greifen grenzüberschreitende Themen auf:

Retrospektive: Die schönsten Filme aus 50 Jahren

Wolf

In einer umfangreichen Retrospektive präsentieren die Nordischen Filmtage Lübeck zu ihrem Jubiläum eine Auswahl der schönsten und beliebtesten Klassiker aus 50 Jahren. Persönlichkeiten, die das Festival über die Jahrzehnte begleitet haben, haben dafür 20 persönliche Favoriten und Geheimtipps ausgewählt. Die diesjährige Retrospektive der Nordischen Filmtage Lübeck ist auch Thema einer Expertendiskussion, die am Donnerstag, den 30. Oktober, um 14 Uhr im Kino 4 des CineStar Filmpalast Stadthalle stattfindet: Deutsche und skandinavische Filmexperten widmen sich dabei der Bedeutung, die das Festival von den fünfziger Jahren bis heute für die skandinavische Kinolandschaft gehabt hat.

Hommage Selma Lagerlöf

In einer filmischen Hommage wird dem 150. Geburtstag der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf gedacht, die 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur erhielt. Zahlreiche Klassiker des skandinavischen Kinos basieren auf ihren Romanen und Novellen: Darunter sind Mauritz Stillers Stummfilm "Herrn Arnes Schatz" (1919) und Bille Augusts "Jerusalem " (1996), die beide auf den Nordischen Filmtagen Lübeck zu sehen sein werden.

Stummfilm "Der Fuhrmann des Todes"

In einer Sondervorstellung wird der schwedische Klassiker "Der Fuhrmann des Todes" aus dem Jahr 1920 in der Lübecker St.Jakobi-Kirche mit Live-Musikbegleitung vorgeführt. Unter Leitung von Franz Danksagmüller von der Musikhochschule Lübeck untermalen experimentelle Gesänge und Klangeffekte das Meisterwerk des wohl bedeutendsten Stummfilmregisseurs Schwedens Victor Sjöström.

Special "Arn - Der Tempelritter"

In einer Sondervorführung zeigen die 50. Nordischen Filmtage Lübeck Peter Flinths spektakuläre Verfilmung der Romantrilogie von Jan Guillou über den Kreuzritter Arn.

Das ausführliche Programm