Landschaftsschutzgebiet "Trave-Einzugsgebiet zwischen Wesenberg und Elbe-Lübeck-Kanal"
Zwischen der Autobahn A 1 und der Trave
erstreckt sich im westlichen Stadtgebiet dieses rund 830 ha große
LSG.
Die Landschaft wird geprägt durch die Trave und einige weitgehend
naturnahe Bäche wie die Lehmbek und den Christinenbach, die sich durch
steile Täler mit Erlen-Eschen-Auewäldern, Brachflächen und
mächtigen Einzelbäumen winden.
In der Flussniederung der Trave
kann man neben Hochstaudenfluren, Schilfröhrichten, Quellhängen und
ausgeprägten Hangwäldern auch große
Feuchtgrünlandflächen entdecken, die zahlreiche Wiesenvogelarten wie
Braunkehlchen, Kiebitz, Bekassine und Wachtelkönig für die Brut und
Nahrungssuche nutzen können.
Außerhalb der Talräume
dominiert die ackerbauliche Nutzung. Die Landschaft wird durch Knicks
gegliedert, die räumliche Kulisse wird durch die Waldbestände des
Herrenholzes, des Krähenwaldes und des Moorgartener Forstes geprägt.
In dieser Landschaft verbergen sich einige kulturhistorisch bedeutsame Objekte,
wie z.B. die Güter Niendorf und Padelügge, ehemalige Streuwiesen mit
einem alten Grabensystem an der Trave oder das Christinental mit der dortigen
Gruft. Und last but not least liegt zwischen dem Stadtteil Moisling und der
Trave der zweite ausgewiesene Naturerlebnisraum der Hansestadt Lübeck, die
"Moislinger Aue". Hier sind Sie willkommen, wenn Sie Natur einmal mit allen
Sinnen erleben wollen. Legen Sie sich auf den Rücken ins Gras, kauen Sie
auf einem Grashalm und sinnieren dabei über den geheimnisvollen Zug der
Wolken!
Hier finden Sie den Text der Landschaftsschutzgebietsverordnung.
Hier finden Sie eine Übersichtskarte.
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