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Programm im Kommunalen Kino Lübeck

gültig Dezember 2009

Zum aktuellen Programm vom November 2009

(Klicken Sie auf die Filmtitel in der Programmübersicht, um die Filmbeschreibung zu sehen und auf "zurück zur Übersicht", um zur Übersicht zurück zu kommen)

Di 1. + Mi 2.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

In Kooperation mit der Eine-Welt-Gruppe Lübeck
Sonic Mirror

Mika Kaurismäki, CH / FIN / D 2008, 79 min., O(bras.)mU, FSK: -

Di 1. + Mi 2.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Louise Hires a Contract Killer
Gustave de Kervern, Benoît Delépine, F 2008, 94 min., DF, FSK: ab 16

Do 3. – Mi 9.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Endstation der Sehnsüchte
Sung-Hyung Cho, D 2009, 99 min., FSK: o.A.

Do 3.12.09 - 20:30 h - 2,50 EUR

Die Grüne Jugend Lübeck präsentiert
The Age of Stupid

Franny Armstrong, GB 2009, 92 min., FSK: -

Fr 4. – Mi 9.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Ganz nah bei Dir
Almut Getto, D 2009, 91 min., FSK: o.A.

Fr 4. + Sa 5.12.09 - 22:30 h - 5 / erm. 4 EUR
Fr 11. + Sa 12.12.09 - 22:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Durst
Park Chan-Wook, ROK 2009, 133 min., DF, FSK: ab 16

Sa 5.12.09 - 16 h - Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Kinderkino empfohlen ab 8 Jahren
Azur und Asmar
Michel Ocelot, F 2006, 95 min., FSK: ab 6

Do 10. – Sa 12. + Di 15. + Mi 16.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR
Film und Psychoanalyse
So 13.12.09 - 17.30 h - 5 / erm. 4 EUR

Am So 13.12.09 Film und Psychoanalyse mit Dr. Hanna Petersen
Menachem und Fred
Ofra Tevet, Ronit Kertsner, D / IL 2008, 91 min., FSK: o.A

Do 10. + So 13.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR
Mi 16.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Eine Perle der Ewigkeit (La teta asustada)
Claudia Llosa, E / PE 2009, 94 min., O(span., quechua)mU, FSK: ab 12

Fr 11.12.09 - 16 h - 3 / erm. 2,50 EUR (mit Röhren-Card kostenlos)

Youngster Kino empfohlen ab 12 Jahren in Kooperation mit dem KJH Röhre
Krabat

Marco Kreuzpaintner, D 2008, 120 min., FSK: ab 12

Sa 12.12.09 - 16 h - Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Kinderkino empfohlen ab 4 Jahren
Bald ist Weihnachten …

Kurzfilme und Bilderbuchkinos

Mo 14.12.09 - 19 h - 5 / erm. 4 EUR

Filmland Polen - 7. Festival des Neuen Polnischen Films
in Kooperation mit Lubeka 95 und Frau Grazyna Slomka
Es ist noch nicht Abend (Jeszcze Nie Wieczorór)

Jacek B?awut, PL 2008, 103 min., O(poln.)mU, FSK: -

Di 15.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR, Studenten: 2,50 EUR Studentenkino in Kooperation mit dem AStA der Uni Lübeck
Durst
Park Chan-Wook, ROK 2009, 133 min., FSK: ab 16

Do 17. – Mo 21. + Mi 23.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Sa 19.12.09 in Anwesenheit des Regisseurs Frank Müller mit anschließendem Filmgespräch
Meerkampf. Watt?
Frank D. Müller, D 2009, 87 min., FSK: -

Do 17. – Mi 23.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Wenn wir zusammen sind (Mes amis, mes amours)
Lorraine Lévy, F 2008, 99 min., O(franz.)mU, FSK: o.A.

Sa 19.12.09 - 16 h - Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Kinderkino empfohlen ab 6 Jahren mit Aktion im Anschluss
Ice Age

Chris Wedge, Carlos Saldanha, USA 2002, 83 min., FSK: o.A.

Di 22.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Winter adé – Filmische Vorboten der Wende
Filmreihe zum 20. Jahrestag des Mauerfalls
5 Animationsfilme
Das Märchen der Märchen (Skaska skasok) Juri Norstein, UdSSR 1979, 29 min. Balance Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein, BRD 1989, 7 min.
Möglichkeiten des Dialogs (Moznosti dialogu) Jan Svankmajer, CSSR 1982, 11 min. Einmart Lutz Dammbeck, DDR 1981, 15 min. Tango Zbigniew Rybczynski, PL 1981, 8 min.

Sa 26. – Mi 30.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Fräulein Stinnes fährt um die Welt
Erica von Moeller, D 2008, 90 min., FSK: ab 6

Sa 26. – Mi 30.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Slumdog Millionaire
R: Danny Boyle, Loveleen Tandan, GB / USA 2008, 120 min., OmU, FSK: ab 12

  Wir wünschen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!



In Kooperation mit der Eine-Welt-Gruppe Lübeck

Di 1. + Mi 2.12.09 - 18 h
- 5 / erm. 4 EUR

Sonic Mirror


CH / FIN / D 2008, 79 min., OmU, FSK: -
R: Mika Kaurismäki, B: Uwe Dresch, Mika Kaurismäki, Marco Forster, K: Jacques Cheuiche

Billy Cobham gilt als einer der besten und vielseitigsten Schlagzeuger der Welt. Sonic Mirror nimmt den Zuschauer mit auf eine ganz persönliche Reise durch Cobhams Welt der Musik. Cobhams Reise führt über die Musik geradewegs zu den Wurzeln persönlicher und kultureller Identität. Sonic Mirror: Das ist für Cobham der untrennbare Zusammenhang von Musik und Tanz, von Musik und Bewusstsein, von Rhythmus und Leben.
In Sonic Mirror spricht der zutiefst menschenfreundliche Musiker über, mit und durch Musik, doch die Hauptrolle spielt die Musik selbst. Sonic Mirror ist ein mitreissendes und aktuelles Plädoyer für sinnliche, kulturelle Bildung und für den aktiven Umgang mit Musik überhaupt. Die Musik spiegelt die Menschlichkeit unterschiedlicher Kulturen wider und erweitert die Sinne für die Macht der Klänge.
Mika Kaurismäki, geboren 1955 in Orimattila, Finnland. Schon früh arbeitete er mit seinem jüngeren Bruder Aki an mehreren Filmen, bevor er sich der Musik zuwandte. Der sensationelle Erfolg ihrer Filme schuf nicht nur die Grundlage für ihre Karriere, sondern markiert zugleich den Beginn einer neuen Ära des finnischen und europäischen Kinos. Was der „Buena Vista Social Club“ für die kubanische Musik war, ist Sonic Mirror für die Musik Brasiliens. http://sonicmirror.com

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Di 1. + Mi 2.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Louise Hires a Contract Killer


F 2008, 94 min., FSK: ab 16
R+B: Gustave de Kervern, Benoît Delépine, K: Hugues Poulain, D: Yolande Moreau, Bouli Lanners, Benoît Poelvoorde, Albert Dupontel, Mathieu Kassovitz

Bei all dem, was man in den letzten Wochen und Monaten von Streiks, Fabrikbesetzungen und Manager-Napping vor allem in Frankreich gehört und gelesen hat, ist dieser Film von der Realität im krisengeschüttelten Europa gar nicht so weit weg. Louise Hires a Contract Killer karikiert mit bitterbösem Strich sowie viel Lust an der Übertreibung eine Parabel auf die entfesselte Wirtschaft und die (Ohn)Macht der sogenannten kleinen Leute. Die Picardie im Norden Frankreichs zählt zu den Armenhäusern der Grande Nation. Hier liegt die Arbeitslosigkeit höher als in vielen anderen Departments, während die Menschen in der Picardie weniger verdienen als im Landesdurchschnitt. Kein Wunder also, dass die Arbeiter stinksauer auf ihren Boss sind, der sie und die Fabrik einfach im Stich gelassen hat, nachdem er am Abend zuvor noch munter Geschenke an die Arbeiter verteilt hatte. Nun ist die Fabrik leer geräumt, die Maschinen sind nach Asien verscheuert worden und die Arbeiter stehen vor den Trümmern ihrer sowieso nicht gerade rosigen Existenz. Mit der geradezu lächerlichen Abfindung wollen sich Louise und ihre Kollegen nicht abfinden. So beschließen sie, den Schuft ausfindig zu machen und mit Hilfe eines gedungenen Mörders ins Jenseits zu befördern. Allerdings ist der für diesen Job auserkorene Michel nicht gerade das, was man einen Profikiller nennt – auch wenn er anderes behauptet. Und zudem ist es gar nicht so leicht, den Chef ausfindig zu machen. Denn der hat sich längst abgesetzt...
In ihrem nunmehr dritten Film führen Gustave Kervern und Benoît Delépine (Aaltra; 2004 und Avida; 2006) ihr Publikum abermals an die Ränder die Gesellschaft. Wer Filme im Stile eines Aki Kaurismäki (der Titel bezieht sich auf dessen „I Hired a Contract Killer“) und treffsicher geschriebenen Trash mit einer gehörigen Portion an schwarzem Humor zu schätzen weiß, der dürfte an diesem Film unendlich viel Spaß haben. www.louisehiresacontractkiller.de

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Do 3. – Mi 9.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Endstation der Sehnsüchte


D 2009, 99 min., FSK: o.A.
R+B: Sung-Hyung Cho, K: Ralph Netzer, Axel Schneppat, Stefan Grandinetti

Drei Frauen auf der Suche nach Heimat kehren nach über dreißig Jahren zurück in ein Südkorea, das nicht mehr ihres ist. Sie haben in den Sechziger Jahren alles zurückgelassen, auch ihre Kinder, um als Gastarbeiterinnen nach Deutschland zu gehen. Sie haben sich perfekt assimiliert in dem neuen Land und sich doch immer nach dem alten gesehnt. Jetzt haben sie ihren Traum wahr gemacht und ihre deutschen Ehemänner mitgenommen nach Dogil Maeul, dem "Deutschen Dorf", das eigens für Leute wie sie errichtet wurde: Yong-Sook, Woo-Za und Chun-Ja sind als reiche Rentnerinnen zurückgekehrt und zur Touristenattraktion geworden.
Denn das Dorf in der malerischen Bucht mit den roten Ziegeldächern und den sauberen Vorgärten ist tatsächlich deutscher als deutsch, es gibt sogar Vollkornbrot und Bockwürste. Eine skurrile Kulisse, in der Touristen durch ihre Vorgärten trampeln und die Ehemänner als "Langnasen-Opas" belachen, bis die Polizei eingreift. Es ist ihre neue, alte Heimat, in die ihnen Willi, Ludwig und Armin mit über siebzig Jahren aus Liebe gefolgt sind. Und doch fehlt den Frauen etwas. Denn: "Am Abend, wenn die Sonne untergeht, kommt das Heimweh. Egal, ob du 40, 50 oder 60 bist." Das war in Deutschland so, wo sie die Hälfte ihres Lebens verbracht haben und doch immer fremd blieben. Und das ist jetzt in Südkorea so, wo sie nicht mehr nahtlos an ihre alten Wurzeln anknüpfen können.
Sie tragen traditionelle, koreanische Trachten in Wohnzimmern mit Schrankwänden aus deutscher Eiche. Wenn ihre Ehemänner über mangelnde Ordnung und Disziplin der Koreaner schimpfen, können sie das gut nachvollziehen. Und doch macht es sie glücklich, wenn der Gatte mit Hingabe koreanische Volkstänze erlernt. Mit diesem kulturellen Spagat ist die Regisseurin Sung-Hyung Cho aus eigener, biografischer Erfahrung vertraut. Ihre humorvolle, einfühlsame Beobachtung der drei Ehepaare spürt ganz bewusst und mit gemischten Gefühlen der Frage nach, was Heimat eigentlich ist und ob man sie wieder finden kann. Nach "Full Metal Village" der neue Heimatfilm von Sung-Hyung Cho. www.endstation-der-sehnsuechte.de

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E.T.


Die Grüne Jugend Lübeck präsentiert

Do 3.12.09 - 20:30 h - 2,50 EUR

The Age of Stupid


GB 2009, 92 min., FSK: -
R+B: Franny Armstrong, K: Lawrence Gardner, D: Pete Postlethwaite

Wir schreiben das Jahr 2055, London ist überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas von der Wüste verschluckt. Der Gründer des Weltarchivs für alle menschlichen Errungenschaften und Erzeugnisse sitzt in seinem Turm in der geschmolzenen Arktis. Vor einem interaktiven Bildschirm stöbert er durch Originalnachrichten und Dokumentationen der Vergangenheit und stößt dabei auf sechs wahre, heutige Lebensgeschichten, die zusammen ein Bild davon zeichnen, warum wir unseren Lebensraum nicht bewahren konnten. Mutig, provozierend und bedeutsam - Regisseurin Franny Armstrong ("McLibel") hat mit The Age of Stupid ein eindrucksvolles Doku-Drama geschaffen. Komplett unabhängig durch den öffentlichen Verkauf von Anteilen finanziert, ist es ihrem Team gelungen, weltweit bereits Tausende für ihre Idee zu begeistern. www.ageofstupid.net

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Fr 4. – Mi 9.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Ganz nah bei Dir


D 2009, 91 min., FSK: o.A.
R: Almut Getto, B: Hendrik Hölzemann, Almut Getto, Speedy Deftereos, D: Bastian Trost, Katharina Schüttler, Andreas Patton, Traute Hoess, Heiko Pinowski, Jürgen Rißmann, Aline Staskowiak, Axel Olsson

Der verschrobene Phillip lebt zurückgezogen in seiner eigenen kuriosen Welt. Tagsüber untersucht er im Keller der Zentralbank Geldscheine auf ihre Echtheit. Die Abende verbringt er an der Bar einer lokalen Kleinkunstbühne und sieht sich dort in seinem Werturteil bestätigt: Die Menschen sind völlig durch den Wind! Als die blinde Cellistin Lina gegen seinen Tisch und in sein Leben stolpert, gerät Phillips Welt jedoch ins Wanken.
Unerwartet findet er Gefallen an der jungen Musikerin, die sich ihm trotz ihres Handicaps furchtlos und aufgeweckt entgegenstellt. Angenehm irritiert kehrt er nach Hause zurück und wird dort endgültig aus seinem geordneten Alltag gerissen: Seine Wohnung wurde komplett ausgeräumt - exklusive seiner Bügelmaschine, aber inklusive seiner Schildkröte Paul. So kommt es, dass Phillip sich dem Leben nicht länger verweigern kann.
ödie Ganz nah bei Dir ist der zweite Kinospielfilm der Regisseurin Almut Getto. Mit ihrem Erstling, dem poetischen Drama "Fickende Fische", feierte sie Erfolge bei Publikum und Kritik. Ganz nah bei Dir gewann beim diesjährigen Max-Ophüls-Festival nicht nur den Publikumspreis, sondern auch die Herzen des Publikums mit Hilfe von Bastian Trost und Katharina Schüttler in den Hauptrollen. Trost, der sich in Filmen wie "Baader", "Schläfer" und "Das Leben der Anderen" einen klangvollen Namen gemacht hat, trifft als hochgradig eigenbrötlerischer Phillip auf die charmant kecke und nur physisch blinde Lina, mit der Schüttler nach "Sophiiiie!" wieder ihr Gespür für moderne Frauenfiguren im Film beweist. www.ganz-nah-bei-dir.de

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Fr 4. + Sa 5. + Fr 11. + Sa 12.12.09 - 22:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Studentenkino
in Kooperation mit dem AStA der Uni Lübeck
Di 15.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR Studenten: 2,50 EUR

Durst


ROK 2009, 133 min., DF, FSK: ab16
R: Park Chan-Wook, B: Park Chan-Wook, Jeong Seo-Gyeong, K: Chung Chung-hoon, D: Song Kang-ho, Kim Ok-vin, Shin Ha-kyun, Kim Hae-sook, Park In-hwan, Oh Dal-su, Song Young-chang, Mercedes Cabral, Eriq Ebouaney

Sang-hyun, ein Katholischer Priester, der daran glaubt, dass das Leben wertvoll ist, meldet sich freiwillig für ein Projekt zur Impfstoffentwicklung gegen einen tödlichen Virus. Aber während des Experiments wird er mit dem Virus infiziert und stirbt. Als ihm Blut aus unbekannter Herkunft transferiert wird, erwacht er wie durch ein Wunder wieder zum Leben. Aber das Blut hat ihn in einen Vampir verwandelt. Sang-hyun steht nun in einem Konflikt zwischen der Gier nach Blut und seinem Glauben, der ihm verbietet zu töten. Aber wenn er nicht überleben kann, ohne menschliches Blut zu trinken, wie kann er es bekommen ohne töten zu müssen?
Als Sang-hyun auf wundersame Weise lebend nach Hause zurückkehrt, trifft er in der Menschenmenge, die darum bittet von ihm gesegnet zu werden, einen Freund aus Kindertagen wieder, Kang-woo, und dessen Frau Tae-ju. Tae-jus mysteriöse Anziehungskraft, erweckt Sehnsüchte in Sang-hyun, die er nie zuvor gekannt hat. Auch sie fühlt sich zu Sang-hyun hingezogen und entwickelt Wünsche, die vorher von ihrem schwächlichen Gatten und ihrer hysterischen Schwiegermutter unterdrückt wurden. Sang-hyun verliebt sich in Tae-ju, so sehr, dass er alles aufgibt, was ihn ausmacht. Schließlich streift er seine Priesterrobe ab und tritt in ihre Welt ein, durstig nach all den sinnlichen Vergnügungen, die sie bietet.
Sang-hyun und Tae-jus Liebe wird immer schamloser und furchtloser. Als Tae-ju herausfindet, dass Sang-hyun ein Vampir ist, weicht sie zurück – aber nicht für lange. Schließlich verführt sie Sang-hyun dazu seine Macht zu nutzen um ihren Mann zu töten. Obwohl Sang-hyun verzweifelt versucht diese Sünde zu vermeiden, verleugnet er schließlich seine eigenen Prinzipien und akzeptiert Tae-jus Forderung Kang-woo zu töten…
www.filmpresse-meuser.de/aktuell/durst.html

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Kinderkino empfohlen ab 8 Jahren

Sa 5.12.09 - 16 h - Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Azur und Asmar


Michel Ocelot, F 2006, 95 min., FSK: ab 6

Es waren einmal zwei Kinder: Azur, blond und blauäugig, Sohn des Schlossherren, und Asmar, schwarzes Haar und dunkle Augen, Sohn der Amme, die die beiden wie zwei Brüder großzog. Eines Tages aber reißt das Leben die beiden Jungen auseinander. Der Schloßherr schickt seinen Sohn zu einem Privatlehrer in der Stadt, die Amme braucht er nicht mehr und jagt sie samt ihrem Sohn aus seinem Haus.
Auch wenn sie nun getrennt in verschiedenen Ländern aufwachsen, träumen Azur und Asmar davon, die Fee der Djinns zu befreien, wie sie es aus den Erzählungen der Amme kennen. Als sie erwach sen sind, machen sie sich auf die Suche nach ihr, jeder für sich, doch bald kreuzen sich ihre Wege wieder. Nun sind sie Rivalen geworden im Kampf um die Befreiung der Fee. Ein Abenteuer beginnt, das sie in magische Welten führt, voller Wunder und Gefahren ... www.bjf.info

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Do 10. – Sa 12.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Film- und Psychoanalyse
mit Dr. Hanna Petersen
So 13.12.09 - 17.30 h - 5 / erm. 4 EUR

Di 15. + Mi 16.12.09 - 18 h
- 5 / erm. 4 EUR

Menachem & Fred


D / IL 2008, 91 min., FSK: o.A.
R+B: Ofra Tevet, Ronit Kertsner, K: Klaus Sturm

Die außergewöhnliche Geschichte der Wiederbegegnung von Menachem Mayer und Fred Raymes, zwei jüdische Brüder deutscher Herkunft, die den Holocaust in einem französischen Waisenhaus überlebten und deren Wege sich nach dem Krieg trennten. Beide entschieden sich für diametral entgegengesetzte Wege des (Über-)Lebens - während Fred seine jüdisch-deutsche Herkunft verheimlichte und Amerikaner wurde, fand Menachem ein national-religiöses Leben als orthodoxer Jude in Israel. Viele Jahre leugneten sie die Existenz des anderen, bis die Briefe, die ihnen die Eltern aus dem Lager ins Waisenhaus geschrieben hatten, sie wieder zusammenbrachten.
Das kleine Dorf Hoffenheim bei Heidelberg, in dem die Brüder bis zu ihrer Deportation aufwuchsen, bildet die erste Station der filmischen Spurensuche. Vom Heidelberger Hauptbahnhof aus reisen sie weiter nach Südfrankreich zum ehemaligen Konzentrationslager in Gurs und besuchen das Kinderheim in Aget, in dem sie den Krieg überlebten. Abschluss und Endstation bildet das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz in Polen, wo die Eltern von Menachem und Fred ermordet wurden. Parallel begleitet die Kamera die Brüder in ihrem heutigen Umfeld in Israel und in den USA.
Als Höhepunkt dokumentiert der Film das erste große Zusammentreffen und Kennenlernen von drei Generationen der Familien Mayer und Raymes in Heidelberg auf Einladung der deutschen Geschwister Hopp. Ihr Vater ist Emil Hopp, der als örtlicher SA-Mann die Mayers 1938 aus ihrem Haus vertrieb.
Menachem & Fred - Eine große Familiengeschichte um das kleine Dorf Hoffenheim - die Heimat nicht nur der Brüder Menachem und Fred Mayer, sondern auch der Geschwister Hopp: Leben, die sich vor siebzig Jahren und heute wieder eng berühren. Ein bewegendes Zeitzeugnis und eine emotionale Begegnung mit Vergangenheit und Gegenwart. Ein Film über zwei Lebensgeschichten, wie sie heute auch in anderen Regionen der Welt jeden Tag wieder geschehen könnten. www.menachem-und-fred.de

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Do 10. – So 13. + Mi 16.12.09 - 20:30 h
- 5 / erm. 4 EUR

Eine Perle der Ewigkeit (La teta asustada)


E / PE 2009, 94 min., O(span., quechua)mU, FSK: ab 12
R+B: Claudia Llosa, K: Natasha Braier, D: Magaly Solier, Susi Sánchez, Efraín Solís, Marino Ballón, Antolín Prieto, Bárbara Lazón, Karla Heredia, Delci Heredia

Nach einem alten peruanischen Mythos übertragen jene Mütter, die einst Leid und Schmerz erfahren haben, die Krankheit der Angst an ihre Töchter. Dieses Erbe ihrer Mutter lässt auch Fausta nicht vergessen, was ihr niemals zugestoßen ist. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und sucht Trost in indianischen Volksliedern. Als ihre Mutter plötzlich stirbt, ist Fausta gezwungen, ihr Leben allein in den Griff zu bekommen. Ihr Onkel stellt ihr ein Ultimatum: Bis zur Hochzeitsfeier von Cousine Maxima muss die Verstorbene unter der Erde liegen.
Fausta nimmt in Lima eine Stelle als Hausmädchen einer berühmten Pianistin an, um die Beerdigung bezahlen zu können. Hier kennt niemand das Geheimnis, das in ihr lebt. Doch bald beginnt sich der Gärtner Noé für Fausta zu interessieren. Er begleitet sie nach Hause, bis sich zwischen ihnen sich eine zaghafte Freundschaft entwickelt. Als die Pianistin eines Tages Faustas Gesängen lauscht, bietet sie ihr einen Handel an: Für jedes Lied soll Fausta eine Perle von einer wunderschönen Halskette bekommen, mit denen sie die Beerdigung ihrer Mutter abbezahlen kann.
Doch während Fausta sich singend von der Vergangenheit zu befreien versucht, entdeckt die Pianistin in Faustas Liedern eine Inspirations-, aber auch eine Einnahmequelle, deren Zweck nur allzu schnell erfüllt ist. Als die Pianistin Fausta schließlich die Perlen verweigert, kehrt Fausta nachts in das Anwesen zurück, um das zu fordern, was ihr zusteht. www.neuevisionen.de

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Youngster Kino in Kooperation mit dem Kinder + Jugendkulturhaus Röhre
Filme für junge Menschen, ausgesucht und moderiert von Jugendlichen des KJH Röhre. Wer Lust hat, kann im Anschluss an den Film im Café der Röhre über das Gesehene und Gefühlte diskutieren.

Fr 11.12.09 - 16 h
- 3 / erm. 2,50 EUR (mit Röhren-Card kostenlos)

Krabat


D 2008, 120 min., FSK: ab 12
R: Marco Kreuzpaintner, B: Michael Gutmann, Marco Kreuzpaintner nach dem gleichnamigen Roman von Otfried Preußler, K: Daniel Gottschalk, D: David Kross, Daniel Brühl, Christian Redl, Robert Stadlober, Paula Kahlenberg

Elternlos streift der junge Krabat durch das hungernde, vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland. Eines Nachts dringt eine unheimliche Stimme in seine Träume ein und führt ihn zur dunklen Mühle am Koselbruch. Dort bietet ihm der strenge, aber charismatische Meister eine Lehre als Müllerbursche an, die Krabats Leben für immer verändern soll. Erst lernt er unter elf Mitgesellen seinen besten Freund Tonda kennen, dann durch den Meister die Macht der Schwarzen Magie. In zwei Sommern eignet sich Krabat große Kräfte und die Fähigkeit an, in einen Raben verwandelt mit den Wolken über die Hügel, Berge und Täler zu gleiten. Noch verführerischer aber als die Schwarze Kunst ist der Zauber von Kantorka, einem Bauernmädchen, in das Krabat sich auf den ersten Blick verliebt. Damit jedoch riskiert er ihr Leben und auch das seine. Denn der Meister duldet niemanden neben sich, fordert Gehorsam und fürchtet die Liebe. Nur sie nämlich kann seinen geheimnisvollen Bund mit dem Tod und damit den Fluch der Mühle brechen, der jedes Jahr einem der Gesellen das Leben nimmt ... www.bjf.info

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Kinderkino empfohlen ab 4 Jahren

Sa 12.12.09 - 16 h
- Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Bald ist Weihnachten...


Kurzfilme und Bilderbuchkinos

Jedes Jahr das Gleiche – Advents- und Weihnachtsfeiern, Nikolaus- und Weihnachtsmärkte. Jedes Jahr stellen sich Erzieher/innen, Lehrer/innen und Kindergruppen-Leiter/innen die Frage: Was sollen wir anbieten?
Gerne werden inzwischen auch Medien eingesetzt – für die Jüngeren Dias, z. B. in Form von „Bilderbuchkinos“, für die etwas Älteren Kurzfilme. Aber welche? Und was kann man nach den Vorführungen gemeinsam unternehmen?
Der Bundesverband Jugend und Film e. V. (BJF) hat dieses Bedürfnis erkannt und bietet innerhalb seines Labels „Durchblick“ etwas Neues, Besonderes an:
Bilderbuchkinos und bewährte Kurzfilme – nicht nur zum Einsatz in Gruppen und Klassen, sondern auch für die immer zahlreicher werdenden Weihnachtsmärkte. Für beide Bereiche finden Sie auf dieser DVD nicht nur ausgewählte Filme und Bilderbuchkinos, sondern auch Tipps und Anregungen zum Spielen, Basteln und Singen. Aber auch Antworten auf die Frage, was man alles bedenken muss, wenn man auf einem Weihnachtsmarkt Filme zeigen will.
Die Kurzfilme:
Der Schneemann Animationsfilm von Dianne Jackson, Großbritannien 1983, 26 Minuten.
Polly hilft der Großmutter Kurzspielfilm von Daniel Bergman, Schweden 1988, 29 Minuten, nach einer Erzählung von Astrid Lindgren
Fröhliche Weihnachten, Rachid Kurzspielfilm von Sam Garbarski, Belgien/Frankreich 2000, 15 Minuten
Die Bilderbuchkinos:
Die Weihnachtsmütze von Sabine Lipan, mit Bildern von Dorota Wünsch
Das Eisschloss von Marjaleena Lembcke erzählt und von Heike Ellermann gestaltet. www.bjf.info

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Filmland Polen - 7. Festival des Neuen Polnischen Films
in Kooperation mit Lubeka 95 und Frau Grazyna Slomka

Mo 14.12.09 - 19 h - 5 / erm. 4 EUR

Es ist noch nicht Abend (Jeszcze Nie Wieczorór)


Jacek B?awut, PL 2008, 103 min., O(poln.)mU, FSK: -

Ein Film über Liebe, über das Vergehen der Zeit, über Schauspieler, exzentrische Menschen, die hoffen, noch eine große Rolle spielen zu dürfen. Eine Gruppe von Schauspielern fortgeschrittenen Alters, die Bewohner eines Heims für Veteranenschauspieler sind, entscheidet mitten aus dem alltäglichen Leben heraus, den „Dr. Faustus“ Goethes zu inszenieren. Diese Idee haben ein unruhiger Geist unter ihnen und zwei junge Menschen. An so einem Ort werden die Erlebnisse, die Emotionen und die Zeit sehr deutlich empfunden. Es ist ein warmer, humorvoller Film, weil das Thema des Films vor allem die Lebensfreude ist. Aber die Reflexion über das Leben bleibt auch nicht auf der Strecke. Es ist eine Erzählung über die Schönheit des Älterwerdens, daruüber, dass Alter eine wundervolle Zeit im Leben sein kann. Der Regisseur sagt mit Humor, sein Wunsch sei, dass die jungen Menschen, die den Film sehen, sofort alt werden wollen sollten. www.filmlandpolen.de

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Do 17. + Fr 18.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

In Anwesenheit des Regisseurs
Frank Müller mit Filmgespräch im Anschluss am
Sa 19.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

So 20. + Mo 21. + Mi 23.12.09 - 18 h
- 5 / erm. 4 EUR

Meerkampf. Watt?


D 2009, 87 min., FSK: -
R+B: Frank D. Müller, K: Holger Seidel, Matthias Zuber

Sie betrachten das Watt der norddeutschen Elbmündung als kreative Spielwiese: Die Macher der „Wattolümpiade“. Vordergründig geht es um die sinnliche Lust am Schlick, um sportähnliche Wettkämpfe bei Ebbe und um die eigenwillige Gedankenwelt der „Watt-Psychologie“. Daneben geht es dem Künstler Jens Rusch, Initiator und Hauptfigur der „Wattolümpiade“, um Spendengelder für Beratungsstellen der Krebsgesellschaft, um das Niemals-Aufgeben und um eine von Ebbe und Flut geprägte Haltung zum Leben. Das amphibische Watt und die Deichlandschaft bilden die Kulisse, vor der sich „Wattikan“ und „Wattleten“ austoben. Sie stampfen ein Spektakel aus dem Deich, das trotz seines ernsten Hintergrunds nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint.
Regisseur Frank D. Müller, geboren 1962 in Hamburg und aufgewachsen in Brunsbüttel, studierte Film- und Theaterwissenschaft in Erlangen-Nürnberg. 1993 begann er, 16mm-Kurzfilme zu drehen. „Hier können Sie nicht durch“ erhielt 1999 das Prädikat „Besonders Wertvoll“. Er lebt in Hamburg und München. www.meerkampf-watt.de/filminfo.html

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Do 17. – Mi 23.12.09 - 20:30 h - 5 / erm. 4 EUR

Wenn wir zusammen sind (Mes amis, mes amours)


F 2008, 99 min., O(franz.)mU, FSK: o.A.
R: Lorraine Lévy, B: Philippe Guez, Lorraine Lévy, K: Emmanuel Soyer, D: Vincent Lindon, Pascal Elbé, Virginie Ledoyen, Florence Foresti, Bernadette Lafont, Mar Sodupe

Mathias und Antoine, beide alleinerziehende Väter, sind die besten Freunde. Sie beschließen sich zusammen zu tun, in ein Haus in London zu ziehen und ihre Kinder Louis und Emily gemeinsam zu erziehen. Zum Wohle der Kinder sollen dabei Spielregeln eingehalten werden: keine Babysitter - und keine Frau im Haus ...
Regeln aufstellen ist einfach, aber die Beziehungen untereinander und zum anderen Geschlecht sind eine ganz andere Baustelle. Denn als die französische Journalistin Audrey in Mathias Leben tritt, ist er sofort ihrem Charme erlegen und bereit, sämtliche Regeln zu brechen. Kann er seinem strengen Mitbewohner klar machen, dass er sich verliebt hat, ohne dass der Haudegen schief hängt? Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück - allerdings ohne dass er es merkt - in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie …
Eine romantische Komödie voller Humor und Zärtlichkeit nach dem Buch von Frankreichs erfolgreichstem Autor! www.wennwirzusammen.de

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Kinderkino empfohlen ab 6 Jahren mit Aktion im Anschluss an den Film

Sa 19.12.09 - 16 h - Kinder bis 16 Jahre 2 EUR / alle anderen 4 EUR

Ice Age


Chris Wedge, Carlos Saldanha, USA 2002, 83 min., FSK: o.A.

Die Eiszeit. Die Welt vor 20.000 Jahren. Riesige, majestätische Tiere bevölkern den Erdball - sieht man einmal von einem Quartett gar nicht so edler Vierbeiner ab. Und das sind Many, das verbiesterte wollige Mammut, Sid, das stinkfaule, ungehobelte Faultier, Diego, der ebenso heimtückische wie verschlagene Säbelzahntiger, und schließlich der Urzeitbewohner Scrat, eine reichlich missratene Mischung aus Eichhörnchen und Ratte. Während Scrats gesamter Lebensinhalt scheinbar darin besteht, eine Eichel zu vergraben, sehen sich Manny, Sid und Diego mit einer Mission konfrontiert, die so gar nicht auf ihrer Linie liegt: Sie sollen das Menschenkind Roshan zu dessen Familie zurückbringen. Blöde nur, dass Scrat, als er seine Eichel ins Eis zu rammen versucht, eine riesige Lawine auslöst und Diego Böses im Schilde führt. Der Säbelzahntiger hat nämlich seinen grausamen Chef Soto zuletzt schwer verärgert und muss sich nun anstrengen, dessen Gunst wiederzugewinnen ... www.bjf.info

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Winter adé – Filmische Vorboten der Wende
Filmreihe zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

Di 22.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

5 Animationsfilme


Das Märchen der Märchen (Skaska skasok)
Juri Norstein, UdSSR 1979, 29 min.
Aus persönlichen Erinnerungen rekonstruiert Norstein die Tragödien des 20. Jahrhunderts. Der im Wiegenlied besungene Wolf wird zum Hüter der Vergangenheit, er wehrt sich gegen die ihm zugeschriebene Rolle des Bösen. Norstein kämpft jahrelang um den Film. Die Zensur vermutet darin versteckte Botschaften, sie verbietet schließlich den ursprünglichen Titel „Ein kleiner grauer Wolf wird kommen“.
Balance Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein, BRD 1989, 7 min.
Fünf Figuren balancieren auf einer frei im Raum schwebenden Plattform. Als eine von ihnen eine geheimnisvolle Kiste auf die Ebene hievt, beginnt der Kampf um den „Schatz“. Vier Figuren stürzen ab, eine bleibt allein mit der (nutzlosen) Kiste zurück. Die Parabel der Lauenstein-Brüder erinnert an klassische Filme der „Zagreber Schule“ und lässt viele Lesarten zu, nicht zuletzt politische. So erscheint Balance auch als Gleichnis auf das labile Kräftemessen im Kalten Krieg.
Möglichkeiten des Dialogs (Moznosti dialogu) Jan Svankmajer, CSSR 1982, 11 min.
Drei Dialoge finden nicht statt. Figuren begegnen sich, aber unternehmen nichts, um miteinander ins Gespräch zu kommen – vielmehr fallen sie wortlos übereinander her. Lediglich wenn zwei Liebende sich umschlingen, gibt es ein kurzes harmonisches Intermezzo. Ansonsten entwirft Svankmajer in diesem Triptychon ein äußerst pessimistisches Bild von den Möglichkeiten der Kommunikation; dafür entfesselt er eine im Animationsfilm wohl beispiellose Materialschlacht.
Einmart Lutz Dammbeck, DDR 1981, 15 min.
Bereits die ersten Bilder von Einmart setzten für DDR-Trickfilmverhältnisse unerhörte Zeichen: das Leinwand füllende Buñuel’sche Auge, Real- filmsequenzen von fliehenden Tieren, dazu eine kontrapunktisch zum visuellen Geschehen montierte Toncollage. Schließlich der Held, ein „Kopffüßer“ ohne Oberkörper und Arme, der mühselig durch eine triste Gegend tappt. Als er Figuren am Firmament erkennt, ahmt er deren Bewegungen nach. Zu seiner Überraschung gelingt es ihm, selbst Flügel zu entfalten und sich von der Ebenerdigkeit zu lösen. Doch sein Fluchtversuch endet ernüchternd. Auch der Radius für Flugwesen erweist sich als eingeschränkt.
Tango Zbigniew Rybczynski, PL 1981, 8 min.
Ein Ball fällt in einen leeren Raum. Nach dem Kind, das sein Spielzeug zurückholen will, bevölkern immer mehr Personen das Zimmer. Sie verzahnen ihre Handlungen, ohne sich dabei zu berühren und lösen sich wieder voneinander, als ob sie Tango tanzen würden. Die gesamte Bandbreite des Lebens zieht vorüber, mit all seinen Banalitäten, Provisorien und kleinen Höhepunkten. Rybczynski beschreibt die Massengesellschaft als groteskes Ballett, das beschworene Kollektiv zerfällt in egomanische Einzelhandlungen. www.deutsche-kinemathek.de

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Sa 26. – Mi 30.12.09 - 18 h - 5 / erm. 4 EUR

Fräulein Stinnes fährt um die Welt


D 2008, 90 min., FSK: ab 6
R: Erica von Moeller, B: Sönke Lars Neuwöhner, K: Sophie Maintigneux, D: Sandra Hüller, Bjarne Henriksen, Martin Brambach, Andreas Schlager, Robert Beyer, Stefan Rudolf, Li Hagman, Mark Zak, Yu Fang

Es ist eine der ungewöhnlichsten Abenteuergeschichten des 20. Jahrhunderts: die Weltreise der Industriellentochter Clärenore Stinnes, die als erste Frau die Erde mit einem Auto umrundete. 1927 startet sie ihre Expedition zusammen mit zwei Technikern und dem schwedischen Kameramann Carl-Axel Söderström. 48.000 Kilometer hat das Team vor sich.
Von Beginn an wird die wagemutige Weltumrundung von Problemen überschattet: Kriege, Überfälle, Motorschäden, Krankheiten. Nicht alle aus der Gruppe sind dem Druck gewachsen. Das Team zerfällt, und schließlich bleibt einzig Kameramann Söderström an der Seite von Clärenore Stinnes übrig. Nach zwei Jahren werden sie ihre Reise beendet haben.
Das Film- und Fotomaterial, das Carl-Axel Söderström während der Expedition rund um den Globus aufgenommen hat, ist komplett erhalten und bildet das Herz des Filmes. Die Regisseurin Erica von Moeller stellt den faszinierenden Originalbildern Spielfilmpassagen an die Seite, in denen Schlüsselszenen der Reise nacherzählt werden. Besetzt mit der deutschen Nachwuchsschauspielerin Sandra Hüller und dem dänischen Schauspielstar Bjarne Henriksen liefert der Film ein faszinierendes Kinoabenteuer, das den Zuschauer alle emotionalen Höhen und Tiefen einer unerhörten Reise und verbotenen Liebe nacherleben lässt. www.fraeulein-stinnes.de

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ja


Sa 26. – Mi 30.12.09 - 20:30 h
- 5 / erm. 4 EUR

Slumdog Millionaire


GB / USA 2008, 120 min., OmU, FSK: ab 12
R: Danny Boyle, Loveleen Tandan, B: Simon Beaufoy, K: Anthony Dod Mantle, D: Dev Patel, Anil Kapoor, Madhur Mittal, Freida Pinto, Irrfan Khan, Saurabh Shukla, Mia Drake, Sanchita Choudhary, Ankur Vikal

Glauben Sie an das Schicksal? Für Jamal Malik ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV-Show "Wer wird Millionär?". Doch was in aller Welt hat ein mittelloser Youngster aus den Slums von Mumbai in dieser Sendung verloren? Und wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiß?

Dabei geht es Jamal nicht um das Geld, sondern einzig und allein um die Liebe. Für ihn ist die Sendung nur ein Mittel zum Zweck, eine letzte Chance, seine verlorene, große Liebe Latika in der flirrenden Millionenmetropole Mumbai wiederzufinden. www.slumdog-millionaer.de

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Wir wünschen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Kartenreservierung über www.kinokoki.de

Schulvorführungen zu allen Filme nach Absprache möglich!

Feiern, Geburtstagsvorführungen u. ä. ebenfalls nach Absprache möglich! Telefon 122-1287 oder info@kinokoki.de

Für Rollstuhlfahrer/innen ist der Besuch des Kinos Koki nach vorheriger Ankündigung (Tel. 122-1287) möglich. Wir können für den Zugang über den Hof, Gerade Querstraße 2, eine Rampe aufstellen.

Liebe Koki- und Vereinsfreunde!
Wir freuen uns darüber, Tochtergesellschaft der Gemeinnützigen zu sein und von der POSSEHL-STIFTUNG unterstützt zu werden.

Es werden noch interessierte Menschen gesucht, die Lust haben, Begrüßung und Einführung in unsere schönen Filme zu machen. Bitte bei Antje Kümmel Tel. 400 38 39 melden.

Förderkreis Kommunales Kino Lübeck e.V.
Kontonummer 54 77 018 bei der Volksbank Lübeck (BLZ 230 901 42)

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Abkürzungen: DF - deutsche Fassung, OmU - Original (Originalprache) mit deutschen Untertiteln, UmeU
- Original mit englischen Untertiteln, R - Regie, B - Buch, K - Kamera, M - Musik, D - Darsteller, FSK - Freiwillige
Selbstkontrolle: o. A. - ohne Altersbeschränkung, CH - Schweiz, D - Deutschland, E - Spanien, F - Frankreich
FIN - Finnland, GB - Großbritannien, IL - Israel, PE - Peru, PL - Polen, ROK - Südkorea


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