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Wie schnell segelten die alten Wikingerschiffe?
080135LK 2008-02-18


Expertenvortrag zur „experimentellen Archäologie“ im Burgkloster am 26. Februar

„Der Wind steht gut. Versuchsergebnisse zur Reisegeschwindigkeit in der Wikingerzeit“ lautet der Titel eines Vortrags, der am Dienstag, 26. Februar 2008, 20 Uhr, im Kapitelsaal des Burgklosters zu Lübeck stattfindet.

Als Vortragsredner in der Reihe „Handel, Geld und Politik – Vom frühen Mittelalter bis heute“ konnte Anton Englert aus dem dänischen Roskilde gewonnen werden. Er berichtet über die Ergebnisse der sogenannten „experimentellen Archäologie“ mit Hilfe von nachgebauten Wikingerschiffen.

Denn seit 2002 wurden alle Seereisen eingehend dokumentiert, die mit den Nachbauten von Wikingerschiffen am Wikingermuseum Roskilde durchgeführt wurden. In dem Vortrag werden die Ergebnisse dieser Seereisen präsentiert, die vor allem mit den seegängigen Handels- und Kriegsschiffen wie „Skuldelev 1“ und „Skuldelev 2“ erzielt wurden. Taufrische Ergebnisse stammen von der Fahrt des Nachbaus „Havhingsten fra Glendalough“ (Skuldelev 2), der mit einer Länge von 30 Metern und 65 Mann Besatzung im Sommer 2007 von Roskilde nach Dublin segelte.

Der Eintritt beträgt 2,50 (ermäßigt 0,50) Euro. +++


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