Digitales Pressedienstarchiv
Museen:
Adventliche Führungen auch in der Vorweihnachtszeit
Ein adventlicher Abend wird im
Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 -
6, am Mittwoch, 13. Dezember 2006, von 18.30 bis 21 Uhr angeboten.
Besucher haben die Gelegenheit, an Führungen durch die Klosterräume
und Lesungen teilzunehmen, außerdem wird Gebäck und Punsch angeboten.
Die Teilnahme kostet vier, ermäßigt zwei Euro plus zwei Euro für
die Führung.
„Von Thomas Mann zu Günter Grass“
lautet das Thema einer Führung, die das Buddenbrookhaus,
Mengstraße 4, am Mittwoch, 13. Dezember 2006, 14 Uhr, anbietet.
Zunächst führt ein Rundgang durch das Buddenbrookhaus,
anschließend werden die Teilnehmer zu einem Kurzbesuch in das Günter
Grass-Haus geführt. Die Teilnahme kostet acht Euro.
Das St. Annen-Museum, St.-Annen-Straße 15,
bietet regelmäßig freitags um 16 Uhr Führungen an. Der
Schwerpunkt liegt auf der Abteilung für Sakrale Kunst. Die nächste
Führung mit Christa Hartmann findet am 15. Dezember zu dem Thema
„Die Heiligen und ihre Attribute“ statt, die Teilnahme kostet
fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt. Das in einem
ehemaligen Augustinerinnen-Kloster aus dem frühen 16. Jahrhundert
eingerichtete Museum beherbergt Deutschlands bedeutendste Sammlung
mittelalterlicher Schnitzaltäre norddeutscher Prägung. Sie wird
ergänzt durch sakrale Werke niederländischer Malerei des 15. und 16.
Jahrhunderts, herausragend darunter der Passionsaltar von Hans Memling von 1491.
Im Museum befindet sich außerdem eine bedeutende Sammlung liturgischer
Gewänder und Geräte des Mittelalters.
Wer sich für die Geschichte des
Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 6, interessiert, kann am Sonnabend,
16. Dezember, um 14 Uhr an einer Führung durch das ehemalige
Dominikanerkloster teilnehmen. Die Teilnahme kostet vier Euro plus zwei Euro
für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu
Lübeck e. V.. Zum Dank für ihre Hilfe in der Schlacht von
Bornhöved 1227 haben die Lübecker der heiligen Maria Magdalena ein
Kloster gewidmet. Erbaut wurde das „Maria-Magdalenen-Kloster“, so
der eigentliche Name, 1229 auf dem Gelände der 1225/26 geschleiften
stadtherrlichen Burg und bis ins 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Es
gehört mit Kreuzgang und angrenzenden Klausurräumen zu den
Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland.
Neben dem Burgkloster liegt das Museum für
Archäologie, in dem am Sonnabend, 16. Dezember, um 11 Uhr
eine Führung stattfindet. Der Eintritt kostet vier, ermäßigt
zwei beziehungsweise ein Euro plus zwei Euro Gebühr für die
Führung. Zusätzliche Führungen können beim Bereich
Archäologie der Hansestadt Lübeck unter der Rufnummer (0451) 122-71
54, per Fax an 122-13 94 oder per E-Mail an archaeologie@luebeck.de vereinbart
werden. Im sogenannten Beichthaus des ehemaligen Lübecker
Dominikanerklosters sind auf drei Ebenen die Ergebnisse der Lübecker
Archäologie zu sehen, durch die die Besucher einen guten Eindruck vom
Alltag des mittelalterlichen Lübeckers bekommen. Neben dem Mittelalter, in
dem Lübeck als Königin der Hanse auf dem Höhepunkt seiner Macht
war, werden dem Besucher aber auch frühere Epochen wie die Stein- oder
Bronzezeit präsentiert.
Eine Führung durch die beiden Dauerausstellungen
bietet das Buddenbrookhaus, Mengstraße 4, am Sonnabend,
16. Dezember, an. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahme
kostet inklusive Eintritt acht Euro. „Die Manns - eine
Schriftstellerfamilie“ spiegelt die Geschichte der Familie Mann wider.
Ausgehend von den ungleichen Schriftstellerbrüdern Heinrich und Thomas
Mann, ihren Vorfahren, Geschwistern und Lebenspartnern spannt die Ausstellung in
sechs Stationen einen Bogen über ihre Zeitgenossen bis hin zu ihren
Nachfahren. Die zweite Ausstellung „Die 'Buddenbrooks' - ein
Jahrhundertroman“ schildert die Entstehung, Handlung und Wirkung von
Thomas Manns nobelpreisgekrönten Roman. Dabei wurde eine
Literaturausstellung neuen Typs entwickelt.
Interessierte haben die Möglichkeit, im Rahmen
einer Führung durch das Grass-Haus im Erdgeschoss einen Einblick in
„Atelier und Schreibwerkstatt von Günter Grass“ zu bekommen. Im
Obergeschoss des Hauses wird die Sonderausstellung „Wilhelm Busch als
Maler“ gezeigt. Die Führung (mindestens fünf Teilnehmer) findet
am Sonnabend, 16. Dezember, um 15.30 Uhr im Grass-Haus,
Glockengießerstraße 21, statt und dauert etwa eine Stunde. Die
Teilnahme kostet sieben Euro. Die Ausstellung im Untergeschoss zeigt den
Künstler als Romanautor und Lyriker, Grafiker, Maler und Bildhauer. Im
Obergeschoss sind Werke von Wilhelm Busch zu sehen. Der Autor Wilhelm Busch ist
weltberühmt. Seine Figuren Max und Moritz sind Klassiker der Weltliteratur.
Dass Busch ursprünglich als akademisch ausgebildeter Maler begann, wissen
nur die wenigsten. Als Forum für künstlerische Mehrfachbegabungen
präsentiert das Grass-Haus deshalb eine Auswahl der Gemälde,
Zeichnungen und Briefe.
Auch das Museum Holstentor bietet am
Sonnabend, 16. Dezember, 15 Uhr, eine Führung mit Anneliese
Kieseritzky zu dem Thema „Die Macht des Handelns“ an. Die Teilnahme
kostet fünf, ermäßigt drei Euro inklusive Eintritt. Das
mächtige Holstentor ist das stolze Symbol der Geschichte Lübecks als
reichsfreier Stadt und seiner Vormachtstellung im Ostseeraum. In den
Geschützkammern befindet sich heute hinter bis zu 3,50 Meter dicken Mauern
ein spannendes Museum, das nicht nur von der Geschichte des Tores als Wehrbau
erzählt. Auch die umfangreiche Ausstellung „Die Macht des
Handels“ wird hier gezeigt – denn auf dem Erfolg des Lübecker
Kaufmanns gründete die Bedeutung der mittelalterlichen
Stadt.
Das Museum Behnhaus/Drägerhaus,
Königstraße 9 - 11, bietet jeden Sonntag eine thematische
Führung an. Die Führung am 17. Dezember, 16 Uhr, befasst sich
mit dem Thema „Adrian Ludwig Richter und die Malerei seiner Zeit“.
Die Teilnahme kostet fünf, ermäßigt vier Euro inklusive
Eintritt. Das Museum ist ein Ensemble aus zwei miteinander verbundenen
Kaufmannshäusern des 18. Jahrhunderts. Das Behnhaus ist das
eindrucksvollste Beispiel großbürgerlicher Wohnkultur um 1800 in
Norddeutschland und spiegelt den Repräsentationswillen des Lübecker
Kaufmanns wider. Das Drägerhaus besitzt die einzige erhaltene Lübecker
Festraumfolge des 18. Jahrhunderts und beherbergt heute eine reiche
Gemäldesammlung. Zu sehen sind in beiden Häusern Werke des 19. und 20.
Jahrhunderts von Overbeck und Caspar David Friedrich, Liebermann und Kuehl,
Slevogt und Pechstein.
Dr. Hildegard Vogeler bietet am Sonntag, 17.
Dezember, eine Führung durch das St. Annen-Museum,
St.-Annen-Straße 15, an. Thema ist um 11.30 Uhr „Die Heiligen
Drei Könige“.
Eine öffentliche Führung durch die
Jahresschau der Gemeinschaft Lübecker Maler und Bildhauer wird am
Sonntag, 17. Dezember, um 11.30 Uhr im Kulturforum Burgkloster,
Hinter der Burg 2 - 6, angeboten. Die Künstlerin Hildegund Peters
führt Interessierte durch die Sonderausstellung. Die Teilnahme kostet vier,
ermäßigt zwei Euro plus zwei Euro für die Führung.
Am Sonntag, 17. Dezember, wird im
Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1 - 3,
eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Wir hatten noch
gar nicht angefangen zu leben“ angeboten. Eingebettet in die
„große“ Geschichte wird auf 32 Tafeln das Erleben und Leiden
der Mädchen und Jungen in den Jugend-KZ durch Fotos, Dokumente und Texte
nachgezeichnet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 6,50 Euro,
für Schüler und Studenten zum Preis von fünf Euro. Der Historiker
und Leiter des Museums Dr. Wolfgang Muth führt Interessierte um 11.30 Uhr
durch die Schau. Der Eintritt kostet 1,50, ermäßigt 0,50 Euro.
In der Lübecker Völkerkundesammlung,
Parade 10 (Zeughaus am Dom), wird am Sonntag, 17. Dezember, um 15 Uhr im
Rahmen des Programms zur Ausstellung „Weil wir Mädchen sind ...
Mädchenwelten in Afrika, Asien und Lateinamerika“ eine
Familienführung durch die Ausstellung angeboten. Kinder können
gemeinsam mit ihren Eltern, Onkel, Tanten, Geschwistern oder Großeltern
etwas über das Leben von Kindern in anderen Teilen der Welt erfahren und
vieles davon selbst ausprobieren. Die Teilnahme kostet drei Euro für
Erwachsene, Kinder zahlen einen Euro. +++
