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Ausstellung in Dresden zeigt „Malskat-Fälschung“

050558LK 2005-07-27

Eine einzigartige Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Denkmalpflege in Deutschland öffnet am Sonnabend, 30. Juli 2005, in Dresden für die Besucher ihre Türen. „ZeitSchichten“ heißt die Schau, die bis zum 13. November im Dresdener Residenzschloß zu sehen sein wird. Sie präsentiert hochkarätige Exponate vor allem aus den Denkmalämtern der 16 Bundesländer. Auch Lübeck ist mit von der Partie.

Vorausgegangen war ein bundesweiter Aufruf der Dehio-Vereinigung zusammen mit anderen Organisatoren der Ausstellung, darunter die Stiftung Deutscher Denkmalschutz und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger im Jahr 2003, Vorschläge für die Bestückung der Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Anlaß der Ausstellung ist das 100. Jubiläum des Handbuchs der Deutschen Kunstdenkmäler von Georg Dehio.

Der Bereich Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck hat als kleinen, aber beeindruckenden Beitrag das Thema „Geschichte der Restaurierung der Obergadenmalereien in St. Marien, Lübeck“" vorgeschlagen, das von den Organisatoren gern angenommen wurde. Darin werden die geschichtlichen Hintergründe der in Lübeck allgemein als „Malskat-Fälschung“ titulierten Restaurierung der durch Kriegszerstörung freigelegten Malereien im Obergaden der St. Marienkirche, sowie die zweite Restaurierung vor wenigen Jahren (1996 - 2003) in verschiedenen Exponaten und Kurztexten dargestellt. Ausgewählt wurde dafür eine bestimmte Figur der Malerei, nämlich die Darstellung des Jonas mit dem Walfisch.

Folgende Exponate hat Lübeck zur Verfügung gestellt:

Ergänzt wird dieses Material durch Exponate anderer Leihgeber:

Der Beitrag Lübecks wird in der Abteilung „Werkstatt Denkmalpflege“ gezeigt. Weitere Informationen zur Ausstellung: www.dehio.org/zeitschichten . +++


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