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Vortrag über das Münzwesen der pommerschen Herzöge

050975LK 2005-11-29

Im Rahmen des Vortragzyklus „Handel, Geld und Politik vom frühen Mittelalter bis heute“, Programm 2005/2006, findet im Lübecker Kulturforum Burgkloster am Dienstag, 13. Dezember 2005, der nächste Vortrag mit Diavorführung statt. Dr. Joachim Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Nordische Geschichte der Uni Greifswald, wird über das „Das Münzwesen der pommerschen Herzöge in der Frühen Neuzeit“ sprechen. Beginn der Veranstaltung im Kapitelsaal des Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 6, ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, ermäßigt 0,50 Euro.

Pommersche Taler und Gulden gehören zu den schönsten Münzen ihrer Zeit, sie sind vielfältig beschrieben worden und stehen bei Sammlern hoch im Kurs. Die Scheidemünzen, das Alltagsgeld des „kleinen Mannes“, waren jedoch wesentlich bescheidener, was sowohl das Material als auch die Gestaltung der Münzen angeht. Aber gerade der Umgang mit dem manchmal minderwertigen Geld prägte den Alltag der meisten Menschen im Pommern des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts. Pommern war ein armes Land, das kaum in der Lage war, seinen Bedarf an Edelmetall für eine solide Münzprägung zu decken. Entsprechend einfallsreich agierten die Landesherren. Manchmal griffen sie auch zu nicht ganz legalen Methoden, um beispielsweise aus Kupfer Silber zu machen.

Der Vortrag vermittelt verschiedene Facetten der Münz- und Geldpolitik der pommerschen Herzöge zwischen 1580 und 1637, basierend auf der Auswertung von Archivquellen. Neben numismatischen und geldgeschichtlichen Aspekten werden an ausgewählten Beispielen auch heraldische Probleme erläutert. Dias vermitteln den Zuhörern einen Eindruck pommerscher Münzkunst. +++

Hinweis an die Medien: Auf Wunsch senden wir Ihnen die Abbildung des Dukaten (Pommerscher Dukat 1636) im jpg-Format per E-Mail zu.


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