Digitales Pressedienstarchiv
IGS Schlutup mit neuen naturwissenschaftlichen
Fachräumen
Seit Anfang November 2005 wird auch in der
Integrierten Gesamtschule (IGS) Schlutup in neuen naturwissenschaftlichen
Fachräumen unterrichtet. Wie der Bereich Schule und Sport mitteilt, sind
die in den vergangenen Monaten umgebauten und erneuerten Räume der ganze
Stolz der Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der
IGS Schlutup: Insbesondere die neue Technik, bei der die Anschlüsse
für Gas, Wasser und Computer in einem abgehängten Deckenschienensystem
untergebracht sind und keine Bodenanschlüsse mehr benötigt werden,
stößt bei Lehrern und Schülern auf große Begeisterung. Das
Anschließen von Bunsenbrennern oder Wasserstationen ist somit deutlich
komfortabler geworden.
Das in dem früheren veralteten
Physikraum und in dem neuen Biologieraum installierte Medienflügelsystem
entspricht dem aktuellen Standard und ermöglicht durch die frei gestaltbare
Tischanordnung eine multifunktionale Nutzung der beiden naturwissenschaftlichen
Räume.
Parallel zu der Erneuerung und Einrichtung
der beiden naturwissenschaftlichen Räume erfolgten seit dem Frühsommer
weitere Baumaßnahmen an der IGS Schlutup: So wurden mehrere Wände
versetzt, um drei gleich große, etwa 60 Quadratmeter aufweisende
Klassenräume zu schaffen. Darüber hinaus wurden in mehreren
Räumen, insbesondere im Musikraum, die Decken mit Schallschutzelementen
versehen. Außerdem wurde den umfangreichen brandschutztechnischen Auflagen
der Feuerwehr Rechnung getragen, in dem beispielweise Feuerschutztüren und
Rauchabzüge eingebaut wurden. Letztlich wurde auch die ehemalige
Hausmeisterwohnung vollständig umgebaut: dort entstanden eine
Schülerbücherei, ein Raum für Sozialpädagogen sowie ein
Arztraum.
Insgesamt kostete die Erneuerung und
Modernisierung der IGS im Gebäude „Beim Meilenstein 2“ rund 860
000 Euro. Die Investition wurde durch verschiedene Förderprogramme
unterstützt: Für die Erneuerung und Herstellung der beiden
naturwissenschaftlichen Fachräume bewilligte das Ministerium für
Bildung und Frauen des Landes Schleswig-Holstein 168 000 Euro aus dem
Schulbauprogramm des Landes. Daneben wurde ein Teil des Umbaus der ehemaligen
Hausmeisterwohnung über das Investitionsprogramm des Bundes „Zukunft
Bildung und Betreuung“, Programmjahr 2004, mit 27.000 Euro
gefördert.
Die Fertigstellung der Maßnahmen zur
Modernisierung und Verbesserung der Fachraum- und Fachausstattungssituation
innerhalb des Gebäudes ermöglicht den Schülern der IGS Schlutup
nun einen praxisnäheren Unterricht in den erneuerten Fachräumen.
Insgesamt wurde so eine optimierte Raum- und Lernsituation unter Einhaltung der
Sicherheitsbestimmungen geschaffen.
In der 2. Bauphase ab 2006 wird ein
Pavillonneubau auf dem Schulhof der IGS Schlutup entstehen, in dem unter anderem
die erforderlichen beiden Technikräume einschließlich Nebenräume
ihren Platz finden. +++