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Schule am Stadtpark spendet 3100 Euro für
Flutopferhilfe
Auch fast ein Jahr nach der verheerenden
Tsunami-Katastrophe in Südostasien wird weiterhin Geld für die Aktion
„Lübeck hilft“ gespendet, die betroffenen Familien in Sri Lanka
zugute kommt: Schülerinnen und Schüler der Lübecker Grundschule
Schule am Stadtpark haben heute Vormittag einen Scheck über 3100 Euro
für die Flutopferhilfe an Bürgermeister Bernd Saxe übergeben. Die
beachtliche Summe wurde durch Erlöse eines Spendenaktionsnachmittags
erzielt, den die Schule am 23. September veranstaltete.
Nach der Naturkatastrophe hatte sich die
Schule zum Ziel gesetzt, dass die Schüler Hilfsbereitschaft unabhängig
von spektakulären Bildern als Selbstverständlichkeit erfahren und
üben sollten. Daraufhin entwickelten die Schüler, deren Eltern und die
Lehrer zahlreiche Ideen, um durch diverse Aktivitäten während des
Spendenaktionsnachmittags Geld für die Flutopfer zu sammeln: So verkauften
die Kinder selbst gebackene Kekse und zeigten bei musikalischen Darbietungen,
was sie außerhalb der Schule gelernt hatten, während Eltern, Freunde
und Bekannte für die Aufführungen freiwillig Eintrittsgeld zahlten.
Zudem wurde viel Geld durch themenbezogene Flohmarktstände – wie
Musik- und Bücherflohmarkt, Spielzeugstände – und vieles mehr
eingenommen.
Klaus Stremlow, Rektor der
Stadtparkschule, sagte bei der Scheckübergabe, dass die Schule
zukünftig einmal jährlich einen Spendenaktionsnachmittag ausrichten
wolle: „Wir wollen nachhaltig helfen“, sagte er.
Bürgermeister Saxe dankte den
Schülern, Lehrern und Eltern herzlich für die Spende: „Das
gespendete Geld ist eine große Hilfe, um weitere Unterstützung
für die von der Flutkatastrophe betroffenen Familien im Süden Sri
Lankas leisten zu können.“ Er erinnerte daran, dass auch die
Deutschen einmal die Hilfe des Auslands brauchten. Daher sei es sehr lobenswert,
dass die Stadtparkschule nun den Menschen in Sri Lanka helfe, damit dort das
normale Leben weitergehen könne. Saxe sagte, dass aktuell rund 55.000 Euro
im Spendentopf von „Lübeck hilft“ seien. Durch die
Hilfsmaßnahmen vom Frühjahr, als Fischerfamilien im Dorf Kathaluwa
neue Boote bekamen und somit ihre Existenz aus eigener Kraft sichern konnten,
sei die Grundversorgung dort nahezu abgeschlossen. Jetzt solle der Region rund
80 Kilometer weiter südlich geholfen werden. Kenneth Meyer von der
städtischen Koordinierungsstelle Flutopferhilfe Lübeck ergänzte,
dass diese Region sehr stark betroffen sei und dort die Trinkwasserversorgung
neu aufgebaut werden müsse. Derzeit werde vor Ort in der Stadt Hambantota
von Fachleuten geprüft, wie hoch die Kosten für die Reparaturen
seien.
Spenden für „Lübeck
hilft“ können nach wie vor auf das Spendenkonto: Sparkasse zu
Lübeck; Kto.-Nr. 100 2005; BLZ: 230 501 01; Kennwort: Lübeck hilft
Flutopfern in Südasien überwiesen werden. Information und Kontakt:
Koordinierungsstelle Flutopferhilfe Lübeck, Kenneth Meyer, Telefon (0451)
122-20 05; Fax: 122 4552;
E-Mail:
flutopferhilfe@luebeck.de +++
