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Fördergelder im Gebiet Soziale Stadt St. Lorenz zu
vergeben
Die Hansestadt Lübeck hat sich mit
einem Lokalen Aktionsplan zur Erhöhung der Beschäftigungschancen
für am Arbeitmarkt benachteiligte Menschen im Gebiet Soziale Stadt St.
Lorenz um Fördergelder aus dem Bundesprogramm „Lokales Kapital
für soziale Zwecke“ (LOS) beworben und den Zuschlag über 100.000
Euro erhalten, die jetzt vergeben werden sollen. LOS ist ein Modellvorhaben des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und
des Europäischen Sozialfonds (ESF). Durch LOS soll die
Beschäftigungsfähigkeit von Menschen unterstützt und erhöht
werden, die am Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind.
Die Fördergelder sollen an
Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmeträger,
Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmen,
Wirtschaftsverbände, Lehrstellenbündnisse, aber auch an Einzelpersonen
vergeben werden, die im Gebiet Soziale Stadt St. Lorenz Projekte anbieten
möchten, die beispielsweise der beruflichen Eingliederung, der lokalen
Wohnumfeldverbesserung oder der Integration von Migrantinnen und Migranten
dienen. Es können auch Organisationen unterstützt werden, die im
Gebiet Soziale Stadt Netzwerke zur Förderung von Toleranz und Demokratie
oder zur Förderung des Ehrenamtes gründen.
Ein Projekt kann mit einer Summe von bis
zu 10.000 Euro gefördert werden. Die Förderung erfolgt zu 100 Prozent
aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Eine Kofinanzierung ist nicht
erforderlich. Ausgeschlossen sind aber die Förderung bereits laufender
Projekte und die finanzielle Aufstockung anderer Projekte aus den
LOS-Projektmitteln. Der Förderzeitraum hat am 1. Oktober 2004 begonnen und
endet am 30. Juni 2005. Ein regelmäßig tagender Begleitausschuß
wird über die eingereichten Projektanträge entscheiden. Für den
im Dezember tagenden LOS-Begleitausschuß, ist es erforderlich,
Projektanträge bis zum 1. Dezember 2004 einzureichen, der
Einsendeschluß für die Sitzung im Januar 2005 ist der 3. Januar
2005.
Es liegen bereits jetzt
Projektanträge zu berufsorientierenden Maßnahmen für
Jugendliche, zur Bekämpfung von Rassismus und zur Stärkung des
Ehrenamtes vor.
Der Fachbereich Wirtschaft und Soziales
der Hansestadt hat eine „Lokale Koordinierungsstelle“ eingerichtet,
die ab sofort für Fragen und Informationen zur Verfügung steht.
Interessenten können sich im Vorwege im Internet unter www.los-online.de
informieren oder sich direkt mit der Leiterin der Koordinierungsstelle, Anke
Seeberger, Kronsforder Allee 2 - 6, 23560 Lübeck, Zi. 2.030, Telefon (0451)
122-64 40 in Verbindung setzen. +++
