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Bürgermeister Saxe gratuliert Lübecker Uni zum 40.
Geburtstag
Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe
hat der Lübecker Universität die besten Grüße zum 40.
Geburtstag übermittelt: „Aus den bescheidenen Anfängen von 1964,
als die Medizinische Akademie Lübeck als 2. Medizinische Fakultät der
Christian-Albrechts-Universität Kiel mit gerade einmal 14 Studenten
startete, ist heute mit den rund 2700 Studenten der Universität zu
Lübeck eine international renommierte Hochschule geworden, die für den
Standort Lübeck von herausragender Bedeutung ist! Die Universität und
die Studierenden sind aus Lübeck nicht mehr wegzudenken. Sie bereichern das
geistige und kulturelle Leben in unserer Stadt und gehören damit zu
Lübeck wie Marzipan und Holstentor.“ Besonders die Entwicklung der
vergangenen zehn Jahre habe dabei einen enormen Schub gebracht, betonte Saxe.
Denn in diesem Zeitraum sind neben der medizinischen Fakultät neue
eigenständige Studiengänge eingerichtet worden. Damit wurde das
Ausbildungsprofil der Universität um die technisch-naturwissenschaftliche
Fakultät mit den Studiengängen Informatik und Lebenswissenschaften
(„Life Science“) erweitert.
„Wenn ich noch mal vor die Wahl
gestellt sein würde, wo ich studieren wollte, würde ich an eine
Universität wie Lübeck gehen,“ so Saxe nach eigener
Einschätzung. „Sie besitzt die vorteilhaften Strukturmerkmale
für gute Bildung und Wissenschaft: Überschaubar, mit
ausdifferenzierten Stärken, einer engen Verbindung von Theorie und
Anwendung, einer kritischen Masse von profilierten, engagierten und kreativen
Köpfen, und alles eingebettet in einem exzellenten
Umfeld.“
Daß die Universität gut
aufgestellt ist, zeigen nach Ansicht von Saxe vor allem in jüngster Zeit
die beeindruckenden Leistungen in der Erforschung von SARS und den adulten
Stammzellen.
Durch den wirtschaftlichen Strukturwandel
gewinnen in einem Hochlohnland wie Deutschland qualifizierte, wissensbasierende
Arbeitsplätze immer mehr an Bedeutung. Hier übernehmen die Hochschulen
neben der Ausbildung und Forschung eine Schlüsselrolle, um durch Spin offs
die Entwicklung von marktfähigen Produkten anzustoßen. Die Güte
dieses Wissens- und Technologietransfers ist zukünftig entscheidend
für die Wettbewerbsfähigkeit einer Wirtschaftsregion.
Saxe: „Die Gesundheits- sowie die
Medien- und Informationswirtschaft sind die Kompetenzfelder, mit denen sich die
Hansestadt Lübeck den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich
stellt.“ Einige Zahlen verdeutlichen das: Die Medizintechnik und
-informatik zählt in Lübeck rund 50 Unternehmen. Der Umsatz dieser
Unternehmen liegt bei weit über einer halben Milliarde Euro - Tendenz
weiter steigend. In den Unternehmen der Medizintechnik und -informatik arbeiten
3500 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. „Damit ist diese
Branche eine der wichtigsten Kompetenzfelder der Lübecker
Wirtschaft.“ Nach Köpfen ist die Gesundheitswirtschaft mit 15.000
Beschäftigten sogar der stärkste Wirtschaftsbereich der Hansestadt.
Daß dies so ist, ist laut Saxe nicht zuletzt auch ein Verdienst der
Lübecker Universität.
Die große Bedeutung der
Universität zu Lübeck für den Standort Lübeck zeige sich auf
vielfältige Weise, betont der Bürgermeister: „Durch die
Kooperation mit der Universität Lübeck, dem Universitätsklinikum
und den entsprechenden Studiengängen an der Fachhochschule Lübeck
erhalten Unternehmen Impulse zur Entwicklung neuer Produkte.“ Besonders
sichtbar wird das Miteinander von Stadt und Hochschulen in dem unmittelbar an
die Universität angrenzenden neuen Hochschulstadtteil. Kernprojekt dieser
Entwicklung ist der InnovationsCampus, auf dem Existenzgründer direkt neben
den Hochschulen ein kreatives Umfeld finden.
Welche enormen Potentiale in der
Kooperation von Wissenschaft, privaten Unternehmen und staatlichen Stellen
steckt, verdeutlicht auch das medRegio Lübeck Kompetenzzentrum eHealth, das
im Juni diesen Jahres in den Media Docks seinen Betrieb aufnahm. Nicht zu
vergessen ist laut Saxe hier auch der jüngste Sproß der
Universität, die privat finanzierte International School of New Media mit
ihrem postgraduierten Studienangebot.
„Das zeigt, daß die
Universität nicht stehen bleibt, sondern sich ständig weiter
entwickelt, um erfolgreich den großen Herausforderungen der Zukunft
begegnen zu können. Es zeigt aber auch, wie eng die Universität zu
Lübeck mit der Hansestadt verbunden ist. Wir wünschen der
Universität für die weitere Zukunft alles Gute und eine weiterhin
positive Entwicklung“, so Bürgermeister Saxe abschließend.
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