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Kriminalpräventiver Rat: Aktionen zum zehnten Geburtstag

020325L 2002-05-02

Der Kriminalpräventive Rat der Hansestadt Lübeck feiert in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlaß wird er am Sonnabend, 4. Mai, mit einem Aktionstag auf sich aufmerksam machen: Im Rahmen der Verbrauchermesse “Handel und Hanse” auf dem Volksfestplatz soll über die Notwendigkeit von Kriminalprävention, die Arbeit des Kriminalpräventiven Rates und über Aktionsfelder präventiver Arbeit anhand von konkreten Projekten informiert werden.

Der Stand des Kriminalpräventiven Rates befindet sich in Halle 6, Stand 6.607. Interessierte Bürger, die nicht zum Volksfestplatz kommen können, haben die Gelegenheit, “live” über den “Offenen Kanal Lübeck” dabei zu sein (13 bis 16 Uhr).

Ende April 1992 auf Initiative der Stadt und der Polizeidirektion Schleswig-Holstein Süd gegründet, war der Kriminalpräventiver Rat der Hansestadt Lübeck eines der ersten kommunalen Netzwerke zur Verhinderung von Kriminalität und Gewalt in Deutschland überhaupt. Hintergrund war die aus den skandinavischen Ländern kommende Erkenntnis, daß die Herstellung von Sicherheit und die Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger nicht allein Aufgabe der Polizei, sondern aller gesellschaftlichen Kräfte ist.

In enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Polizei und aus den Bereichen Jugendhilfe und Jugendarbeit, Schulen, Stadtplanung, Architekten, Wohnungsgesellschaften, Kirche, Seniorenarbeit, sowie zahlreichen Kinder- und Frauenprojekten und Verbänden versucht der Rat in Arbeitsgruppen und Projekten Ursachen von Kriminalität zu beseitigen oder zu reduzieren und das persönliche Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger Lübecks zu stärken.

Schwerpunkte waren hierbei in den zehn Jahren vor allem schulische Präventionsprojekte gegen Gewalt und Sucht, Maßnahmen gegen Gewalt in der Familie, die Unterstützung von Hilfen für Drogenabhängige, Aktionen gegen Ladendiebstahl und eine Reihe von Informationsveranstaltungen über Ursachen und Verhinderung von Kriminalität. Gemeinsam mit der Polizeiinspektion Lübeck war der Kriminalpräventive Rat Initiator der vor zwei Jahren durchgeführten “Sicherheitsanalyse Lübeck 2000”, bei der rund 1000 Bürger nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt wurden.

Der Kriminalpräventiver Rat der Hansestadt Lübeck - unter dem derzeitigen Vorsitz von Kultur-, Schul- und Jugendsenator Ulrich Meyenborg - hat durch seine zehnjährige Arbeit mit einer Vielzahl von Aktionen und Projekten Beachtung und Anerkennung nicht nur vor Ort , sondern auch über die Landesgrenzen hinaus bis hin auf europäische Ebene gefunden. So gibt es auf dem Gebiet der Sicherheit in der Stadt eine enge Zusammenarbeit nicht nur mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein und dem Deutschen Forum für Kriminalprävention in Bonn, sondern auch mit Partnerorganisationen in England, Frankreich und Portugal.

Die Geschäftsstelle des Kriminalpräventiven Rates der Hansestadt Lübeck, einer Einrichtung der Hansestadt Lübeck, Fachbereich Kultur, befindet sich in der Schildstraße 12, Telefon (0451) 122-44 47 und 122-12 17, Fax 122-45 48, E-Mail: kriminalpraeventiverrat@luebeck.de +++

Der Geschäftsführer des Kriminalpräventiven Rates steht am 4. Mai, 14.15 Uhr, im Anschluß an ein Podiumsgespräch mit Senator Meyenborg und Vertretern aus den Bereichen Senioren, Jugend, Schule und Polizei, der Presse für weitere Informationen zur Verfügung. Ort: “Handel und Hanse”, Halle 6, Stand 6.607.


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