Metanavigation / Stadtporträt deu
Mittwoch, 21.11.2018 2°C

Schnellnavigation / Service

Schnellsuche

 

Weitere Informationen

Service

Digitales Pressedienstarchiv

“Grenze”: Kunstausstellung im Burgkloster

020291LK 2002-04-20

Konzeptkunst des Künstlers Jacek Wesolowski wird am Sonnabend, 20. April, unter dem Titel “Grenze” im Kulturforum Burgkloster, Hinter der Burg 2 - 6, eröffnet. Die Schau wird um 18 Uhr durch Dr. Ingaburgh Klatt, Leiterin des Kulturforums eröffnet. Die Einführung hält Dr. Katrin Arrieta, Leiterin der Kunsthalle Rostock.

Die künstlerische Arbeit von Jacek Wesolowski besteht vorwiegend aus konzeptionell angelegten Inszenierungen von Objekten mit starken philosophischen Bezügen. Der bei Warschau geborene und in Berlin lebende Künstler sieht den Menschen mit seinen Brüchen und seiner Daseinsgebundenheit im Mittelpunkt seines künstlerischen Schaffens - sei er Pole oder Deutscher - und schlägt so Brücken zwischen den Kulturen.

Das Ausstellungsprojekt “Grenze” hat das Ziel, multikulturelle, insbesondere deutsch-polnische Beziehungen zu fördern. Es nahm seinen Anfang im September 2001 in der Galerie am Alten Markt in Rostock, wird im April und Mai 2002 im Kulturforum Burgkloster fortgeführt und kommt im August und September im Schloß der Pommerschen Herzöge in Szczecin (Stettin) zum Abschluß. Damit vertieft das Projekt die kulturelle Zusammenarbeit der drei Ostseestädte. Der Kooperationsvertrag der Hansestädte Lübeck und Rostock, die Städtepartnerschaft zwischen Szczecin und Rostock und nicht zuletzt die jüngste gemeinsame Erklärung über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Wojewodschaft Westpommern erhalten mit dem Projekt eine lebendige Entsprechung.

Ein wichtiges Anliegen der Ausstellungskooperation ist, künstlerische Energien grenzüberschreitend in gemeinsamem Handeln zu nutzen, um das Zusammenwachsen des sich vereinigenden Europas zu unterstützen. Mit dem Mittel der Kunst werden nicht nur der Intellekt, sondern auch Sinnlichkeit und Gefühl angesprochen. Die Sprache der Kunst ist international und überwindet Sprachbarrieren auf unvergleichliche Weise.

Die Schau ist vom 21. April bis zum 26. Mai täglich, außer montags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Jeweils am ersten Donnerstag eines Monats hat das Museum bis 21 Uhr geöffnet. +++


Zurück zur Übersicht