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Lübeck bewirbt sich um die EM der Rettungsschwimmer
Es könnte die bislang
größte Europameisterschaft der Rettungsschwimmer werden: Die Deutsche
Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bewirbt sich gemeinsam mit der Hansestadt
Lübeck um die Ausrichtung der Europameisterschaften im Rettungsschwimmen.
Sie soll im August 2005 stattfinden und über 1500 Teilnehmer in die Stadt
an Ostsee und Trave locken. Neu bei den Wettkämpfen wird sein, daß
neben den europäischen Nationalmannschaften auch Vereinsmannschaften und
Senioren (Masters) die besten Lebensretter ermitteln - und dies auf sportlich
höchstem Niveau. Die EM soll vom 10. bis 17. August stattfinden und
vorwiegend in Travemünde über die Bühne gehen. Die
Hallenwettbewerbe werden in Sportbad Ziegelstraße
ausgetragen.
Lübecks Bürgermeister und
Interimssportsenator Bernd Saxe ist überzeugt, daß Lübeck und
Travemünde große Chancen haben, den Zuschlag zu bekommen: “Wir
bieten attraktive Wettkampfbedingungen und sind zusammen mit der DLRG seit
Jahren ein eingespieltes und erfahrenes Team bei Wassersportwettkämpfen.
Beides Voraussetzungen für den Erfolg einer großen
Sportveranstaltung.”
Ob die EM nach Lübeck kommt,
entscheidet der Spitzenverband der europäischen
Lebensrettungs-Organisationen, die International Lifesaving Federation of Europe
(ILSE) im Mai 2003. Die DLRG rechnet sich bei ihrer Bewerbung gute Chancen aus,
da Lübeck ideale Bedingungen für das sportliche Umfeld biete.
“Wir können hier eine Europameisterschaft der kurzen Wege
organisieren” sagt Dr. Detlev Mohr, DLRG-Vizepräsident. “In
Travemünde finden unsere Teilnehmer Unterkünfte aller Kategorien in
einem relativ geringem Umkreis. Der weitläufige Strand bietet hervorragende
Bedingungen, so daß wir den Sportlern und Zuschauern spannende
Wettkämpfe zeigen können.” Und die wettkampftaugliche
Schwimmhalle mit ihren 50-Meter-Bahnen in der Ziegelstraße sei nur rund 20
Minuten entfernt. Daneben weise die Stadt ein attraktives Freizeitumfeld auf.
“Unsere Sportler werden sich hier sicher sehr wohl fühlen”, so
Mohr.
Lübeck genießt in Kreisen der
Rettungsschwimmer einen ausgezeichneten Ruf - nicht zuletzt wegen der
Weltmeisterschaften im Jahre 1990, die den Rettungsschwimmern bis heute in guter
Erinnerung sind. Da sich der Rettungssport inzwischen stark weiterentwickelt hat
und starken Zulauf von aktiven “Baywatchern” hat, rechnet Mohr
für die Europameisterschaften 2005 mit einer nochmals größeren
Veranstaltung. Deshalb sei die volle Unterstützung durch die Hansestadt
Lübeck eine tolle Sache. “Lübeck zeigt damit, daß der
Titel ‘Sportstadt’ zu Recht besteht. Wir stoßen hier auf ein
sehr aufgeschlossenes Umfeld und sind uns sicher, einen schönen und
erfolgreichen Wettkampf organisieren zu können”, lobte Mohr die
Hansestadt. +++
