Digitales Pressedienstarchiv
Hansestadt Lübeck kulturell erleben
Wer sich für die Geschichte des
Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 4, interessiert, kann am Sonnabend, 11.
August, um 11.30 Uhr an einer Führung durch das ehemalige
Dominikanerkloster teilnehmen. Die Klosteranlage wurde 1229 gegründet und
im 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Sie gehört mit Kreuzgang und
angrenzenden Klosterräumen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in
Norddeutschland.
Die Teilnahme kostet fünf Mark plus
fünf Mark für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum
Burgkloster zu Lübeck e. V.
Interessierte können sich bei einer
Führung durch St. Katharinen, Königstraße, mit
Dr. Hildegard Vogeler über die Kirche der Fanziskaner-Mönche am
Sonntag, 12. August, um 11.30 Uhr informieren. Die Teilnahme kostet eine
Mark.
Die Geschichtswerkstatt Herrenwyk,
Kokerstraße 1 - 3, bietet während ihrer Öffnungszeiten, freitags
von 14 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags von 10 bis 17 Uhr,
Führungen nach telefonischer Vereinbarung an, für Gruppen auch
außerhalb der Öffnungszeiten. Der Eintritt kostet zwei,
ermäßigt eine Mark.
Die Dauerausstellung “Leben und
Arbeit in Herrenwyk” zeigt historische, politische, kulturelle und
wirtschaftliche Aspekte des Hochofenwerks und des Stadtteils - Industrie- und
Alltagsgeschichte in Lübeck “zum Anfassen”.
Zur Ansicht liegt auch die ständige
Fotodokumentation “Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer -
Zwangsarbeit in Lübeck 1939 bis 1945” aus. Millionen Menschen wurden
während des Zweiten Weltkrieges aus dem benachbarten Ausland zur
Zwangsarbeit ins Deutsche Reich deportiert. Mittels zahlreicher Dokumente, Fotos
und Zeitzeugenberichten erinnert diese Ausstellung an diese leidvollen Lebens-
und Arbeitsbedingungen.
In der Sonderausstellung “90 Jahre
für Kücknitz” stellt der “Gemeinnützige Verein
Kücknitz e. V.” anhand von Fotos und Dokumentationen seine Geschichte
und die wichtigsten Themen für den Stadtteil dar. +++
