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Hansestadt Lübeck kulturell erleben

010567LK 2001-08-02

Wer sich für die Geschichte des Burgklosters, Hinter der Burg 2 - 4, interessiert, kann am Sonnabend, 11. August, um 11.30 Uhr an einer Führung durch das ehemalige Dominikanerkloster teilnehmen. Die Klosteranlage wurde 1229 gegründet und im 14. und 15. Jahrhundert erweitert. Sie gehört mit Kreuzgang und angrenzenden Klosterräumen zu den Hauptleistungen der Backsteingotik in Norddeutschland.

Die Teilnahme kostet fünf Mark plus fünf Mark für die Führung zugunsten des Fördervereins Museum Burgkloster zu Lübeck e. V.

Interessierte können sich bei einer Führung durch St. Katharinen, Königstraße, mit Dr. Hildegard Vogeler über die Kirche der Fanziskaner-Mönche am Sonntag, 12. August, um 11.30 Uhr informieren. Die Teilnahme kostet eine Mark.

Die Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1 - 3, bietet während ihrer Öffnungszeiten, freitags von 14 bis 17 Uhr, sonnabends und sonntags von 10 bis 17 Uhr, Führungen nach telefonischer Vereinbarung an, für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten. Der Eintritt kostet zwei, ermäßigt eine Mark.

Die Dauerausstellung “Leben und Arbeit in Herrenwyk” zeigt historische, politische, kulturelle und wirtschaftliche Aspekte des Hochofenwerks und des Stadtteils - Industrie- und Alltagsgeschichte in Lübeck “zum Anfassen”.

Zur Ansicht liegt auch die ständige Fotodokumentation “Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer - Zwangsarbeit in Lübeck 1939 bis 1945” aus. Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkrieges aus dem benachbarten Ausland zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich deportiert. Mittels zahlreicher Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichten erinnert diese Ausstellung an diese leidvollen Lebens- und Arbeitsbedingungen.

In der Sonderausstellung “90 Jahre für Kücknitz” stellt der “Gemeinnützige Verein Kücknitz e. V.” anhand von Fotos und Dokumentationen seine Geschichte und die wichtigsten Themen für den Stadtteil dar. +++


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